Titelaufnahme

Titel
"Die Rechtsprechung zur Ausgleichszahlung nach § 94 EhG" / eingereicht von Amna Merdanovic
Verfasser/ VerfasserinMerdanovic, Amna
Begutachter / BegutachterinFerrari Susanne
Erschienen2011
Umfang58 Bl. : Zsfassung
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2011
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Ehescheidung / Vermögen / Ausgleichszahlung / Österreich / Ehescheidung / Vermögen / Ausgleichszahlung / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-27936 Persistent Identifier (URN)
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"Die Rechtsprechung zur Ausgleichszahlung nach § 94 EhG" [0.61 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Jeder Ehegatte hat das Recht, binnen eines Jahres ab Rechtskraft der Scheidung, Aufhebung oder Nichtigerklärung der Ehe, die gerichtliche Aufteilung des ehelichen Gebrauchsvermögens und der Ersparnisse zu verlangen, soweit darüber keine einvernehmliche Einigung erfolgt ist. Dieser Anspruch ist in §§ 81 bis 98 EheG geregelt. Soweit durch die reale Aufteilung von Gebrauchsvermögen und Ersparnissen ein billiger Ausgleich zwischen den Ehegatten nicht erzielt werden kann, ist auf Antrag, oder von Amts wegen, eine Ausgleichszahlung aufzuerlegen. Die Problematik des Themas ist, wie eine Augleichszahlung zu leisten ist? Wonach richtet sich die Höhe der Ausgleichszahlung? Was versteht man unter dem Biligkeitsgrundsatz? Wie und in wieweit soll das Verschulden bei der Ausgleichszahlung berücksichtigt werden?Meiner Meinung nach ist die Augleichszahlung ein sehr heikles Thema und die Quelle für viele Streitigkeiten zwischen den Ehegatten. Dies insbesondere dann, wenn die Billigkeitserwägung und das Verschulden an der Auflösung der Ehe ins Spiel kommen.In der vorliegenden Arbeit wird versucht die Problematik des Themas zu erfassen und dem Betrachter in anschaulicher Weise näherzubringen.

Zusammenfassung (Englisch)

Each spouse has the right to require the division of property and savings within one year from legal effect of divorce, abolition of marriage or marriage annulment in alternative dispute resolution process. That is certainly possible, when husband and wife didn?t achieve an agreement. This claim is regulated by law in §§ 81 to 98 EheG. The compensation can be imposed in case that by this real division an equal compensation between husband and wife isn?t achieved. This can happen at the request of wife or husband but also officially. There are some subject difficulties. For example: How to accomplish this compensation? What amount of compensation is to arrange? How to understand the principle of fairness? How important is default in divorce by compensation?Intention of compensation is to regulate material consequences of divorce. In my opinion is compensation a very sensitive issue and a source for many disputes between husband and wife.I tried to comprehend complex of problems in my diploma thesis. I hope that I have succeeded in this.