Titelaufnahme

Titel
Regulation der sensomotorischen Gehirnaktivität und Aufmerksamkeitsleistung: Eine Neurofeedbackstudie an gesunden Kindern / Martina Kronberger
Verfasser/ VerfasserinKronberger, Martina
Begutachter / BegutachterinNeuper Christa
Erschienen2011
Umfang90 Bl. : Zsfassung ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2011
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Kind / Sensomotorik / Hirnfunktion / Konzentrationsfähigkeit / Neurofeedback / Kind / Sensomotorik / Hirnfunktion / Konzentrationsfähigkeit / Neurofeedback / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-27905 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Regulation der sensomotorischen Gehirnaktivität und Aufmerksamkeitsleistung: Eine Neurofeedbackstudie an gesunden Kindern [1.81 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Aufmerksamkeit ist die Grundlage für jede praktische und intellektuelle Tätigkeit. Demnach führen Aufmerksamkeitsstörungen zu Einschränkungen in allen Lebensbereichen. Auf Grund der Annahme, dass Aufmerksamkeitsstörungen neuronale Dysfunktionen zu Grunde liegen, wurden von zahlreichen Forschergruppen Neurofeedback (NF)-Studien an Kindern mit einer Aufmerksamkeitsdefizit(-hyperaktivitäts)störung (AD(H)S) durchgeführt. Es liegen auch Untersuchungen an gesunden Erwachsenen vor, bei denen der sensomotorische Rhythmus (SMR) mit dem NF trainiert und dessen Auswirkung auf die Aufmerksamkeit überprüft wurde (Egner et al., 2001, 2004; Vernon et al., 2003). Studien an gesunden Kindern sind bisher jedoch noch ausständig. Deshalb lag das Ziel der vorliegenden Untersuchung darin, zu überprüfen, ob es gesunden Kindern gelingt ihren SMR willentlich zu steuern und ob sich eine Auswirkung auf deren Aufmerksamkeitsleistung zeigt. Zur Überprüfung dieser Fragestellung wurden 30 gesunde Kinder (10 - 12 Jahre) auf drei Gruppen aufgeteilt. Um die Spezifität des NF-Trainings zu erfassen, erhielten zehn Kinder ein NFT (12 Hz -18 Hz) und weitere zehn ein computerbasiertes Aufmerksamkeitstraining (AT). Eine dritte Gruppe von ebenfalls zehn Kindern erhielt kein Training und fungierte als Kontrollgruppe (KG). Zur Erfassung der Aufmerksamkeit wurden einerseits der d2-Aufmerksamkeits-Belastungs-Test und andererseits der Go/Nogo Subtest aus der Testbatterie zur Aufmerksamkeitsprüfung (TAP) eingesetzt. Anhand von Berechnungen der Ereignisbezogenen Synchronisation bzw. Desynchronisation (ERS/ERD) konnte eine willentliche Steuerung des SMR nachgewiesen werden. Des Weiteren liegt nur für die NFT-Gruppe eine Reduktion der Reaktionszeitvariabilität (RTV) über die Zeit vor. Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass trotz der geringen Anzahl an Untersuchungspersonen ein kleiner Beitrag zur Erforschung der Steuerung des SMR bei gesunden Kindern und die Auswirkung auf deren Aufmerksamkeit gelungen ist.

Zusammenfassung (Englisch)

ABSTRACTAttention is the basis for any practical and intellectual activity. Accordingly, attention deficits lead to restrictions in all areas of life. Based on the assumption that attention disorders are underlying neuronal dysfunction many researchers performed neurofeedback (NF) studies on children with attention deficit (hyperactivity) disorder (AD(H)D). Studies in healthy adults are known on which the sensorimotor rhythm (SMR) with neurofeedback training (NFT) was trained and the effect was examined on their attention (Egner et al., 2001, 2004; Vernon et al., 2003). There is a lack of studies concerning healthy children so far. Therefore, the aim of this study is to investigate whether healthy children are able to control their SMR of their own volition and, furthermore, if an impact on their selective attention can be observed. To verify this question a total of 30 healthy children (10 - 12 years) were divided into three groups. In order to capture the specificity of the NFT, ten children received a NFT (12 Hz - 18 Hz) and ten more children a computerized attention training (AT) consisting of 15 training sessions. The third group of also ten children received no training and served as a control group (CG). To capture the attention, on the one hand, the d2-Aufmerksamkeits-Belastungs Test and, on the other hand, the Go/Nogo subtest which is part of the Testbatterie zur Aufmerksamkeitsprüfung (TAP) were used. Analysis of behavioural data contained the records of 24 and analysis of EEG data the records of six subjects. Based on calculations of the Event-Related Synchronization/Desynchronization (ERS/ERD) a deliberate control of the SMR was detected. Moreover, just the NFT-group showed a reduction in response time variability (RTV), measured with TAP. In summary, it can be stated that, despite the small number of study subjects, a small contribution to research on control of the SMR in healthy children and the effect on their attention succeded.