Titelaufnahme

Titel
Die Gebrauchsgrafik von Hanns Wagula / vorgelegt von Stefanie Baumann
Verfasser/ VerfasserinBaumann, Stefanie
Begutachter / BegutachterinLein Edgar
Erschienen2011
Umfang207 Bl. : Zsfassung ; zahlr Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2011
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Wagula, Hans / Gebrauchsgrafik / Wagula, Hans / Gebrauchsgrafik / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-27792 Persistent Identifier (URN)
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Die Gebrauchsgrafik von Hanns Wagula [13.85 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Diplomarbeit behandelt die Gebrauchsgrafik des Künstlers Hanns Wagula, der sich ab den 1920er Jahren in Graz auf diesem Gebiet betätigte. Der Schwerpunkt liegt auf dem Plakat, dessen künstlerischen Wert und Werbewirksamkeit. Zuerst wird die Geschichte des Plakates thematisiert. Bei der Entstehung angefangen, wird die Entwicklung in unterschiedlichen Ländern besprochen, weil sich regionale und zeitliche Unterschiede bildeten und man auch den Stellenwert der gegenseitigen Beeinflussung miteinbeziehen muss. Frankreich, England, die USA und schließlich Österreich werden exemplarisch und aufgrund ihrer bedeutsamen Künstler hervorgehoben. Das Kapitel dient dazu, die Arbeiten von Hanns Wagula einordnen zu können, zu sehen wie diverse Gestaltungsmittel entstanden sind und wie sie weiter transportiert und verarbeitet wurden. Die Plakate werden unter einem künstlerischen Aspekt betrachtet und aneinander gereiht. Das dritte Kapitel widmet sich dem Leben von Hanns Wagula. Seine Ausbildung in Graz, München und Berlin, der Erste Weltkrieg und die Studienreisen zeigen seine Entwicklung auf. Bevor er in den 1920er Jahren anfing, sich mit der Gebrauchsgrafik ein finanzielles Standbein aufzubauen, war er als Maler tätig. Während der NS-Zeit begann seine Beschäftigung mit dem Schmalfilm. Das vierte Kapitel behandelt das gebrauchsgrafische Werk des Künstlers. Eingeteilt in die Kapitel Wettbewerbe, Fremdenverkehr, Heimattourismus, Produktwerbung, Firmenwerbung, Veranstaltungen und Politik werden seine Plakate und Plakatentwürfe besprochen. Komposition, Farbe, Typografie und Werbewirksamkeit werden untersucht. Unter ?Sonstiges? fallen andere gebrauchsgrafische Arbeiten, wie Etiketten, Briefmarken usw. Obwohl Hanns Wagula das künstlerische Handwerk der Gebrauchsgrafik zuerst aus finanziellen Gründen gewählt hat, erzielte er darin aber seine größten und nachhaltigsten Erfolge.

Zusammenfassung (Englisch)

The thesis deals with the applied art of the artist Hanns Wagula, who worked as a designer in Graz since the 1920s. The emphasis of the paper is on the poster, its artistic value and its advertising efficiency.In the beginning of the thesis the history and the origin of the poster is examined. Their regional and temporal differences as well as the importance of the interactions between the countries are discussed in greater detail. The countries France (as the birth place of artistic poster design), England, the USA and finally Austria are highlighted because of their significant artists. The Posters will be lined up and examined with an artistic point of view. The chapter deals with the artistic classification of Hanns Wagula as well as the emergence and development of various design elements.The third chapter presents the life of the artist Hanns Wagula. Wagula's biography is concerned with his studies in Graz, Munich and Berlin, his experiences during the First World War and his educational journeys which contributed to his development as a person and as an artist. Before he started working as a graphic designer, he demonstrated his great talent as a painter. During the time of the National Socialism Wagula started to produce films.The fourth chapter deals with the applied art of Hanns Wagula. The posters and drafts which are classified into groups such as competition, tourism, local tourism, product advertising, corporate advertising, events and politics are discussed in this chapter. The composition, color, typography and advertising effectiveness of the artistic works will be examined. In the end, other graphic designs than posters, such as labels and stamps, will be discussed as well.Even though Hanns Wagula primary chose the work as a graphic designer for financial reasons, he achieved great and sustained success in this artistic craft.