Titelaufnahme

Titel
Information management functions in National Economies : an analysis of the information sector in Austria / Karin Maria Karlics
Verfasser/ VerfasserinKarlics, Karin
Begutachter / BegutachterinSchlögl Christian ; Lager Christian
Erschienen2011
Umfang210 Bl. : Zsfassung ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Diss., 2011
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheEnglisch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (GND)Österreich / Informationsmanagement / Österreich / Informationsmanagement / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-27755 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Information management functions in National Economies [2.42 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

In der vorliegenden Dissertation werden Ergebnisse eines Projekts vorgestellt, in dem der Informationssektor in Österreich einer eingehenden Analyse unterzogen wurde. Der Schwerpunkt dieser Analyse liegt auf den sogenannten wissensintensiven Branchen oder Knowledge Industries, einem Subsektor des Informationssektors. Primär üben diese Branchen Tätigkeiten im Bereich der Wissensgenerierung, intellektuellen Verarbeitung und Wissensverteilung aus. Diese Arbeit unterscheidet sich von bisherigen Veröffentlichungen dadurch, dass sie die Analyse des Informationssektors aus einer informationswissenschaftlichen Perspektive angeht. Ausgangspunkt ist die sogenannte durchschnittliche österreichische Universitätsbibliothek, die Informationsdienstleistungen für Wissenschaftler und Studierende erbringt. Auf Basis der Bibliothekare, die diese Informationsdienstleistungen erbringen, soll der Bedarf an Informationsspezialisten in wissensintensiven Branchen der österreichischen Wirtschaft grob abgeschätzt werden. Die ursprünglich aufgestellte Hypothese, wonach man von der Anzahl der Bibliothekare (unterteilt nach Tätigkeiten im Medien- und Nutzerbereich), den Ausgaben für Medienankäufe und den primären Bibliotheksbenutzern an Universitätsbibliotheken auf den Bedarf an Informationsspezialisten in den wissensintensiven Branchen, den Knowledge Industries, der österreichischen Volkswirtschaft schließen kann, konnte nicht bestätigt werden. Nach einer Adaptierung des entwickelten Gesamtmodells, in dem nur noch die Anzahl der Bibliothekare und die primären Bibliotheksbenutzer auf Universitätsseite und die sogenannten Wissensarbeitern in wissensintensiven Branchen auf der volkswirtschaftlichen Seite berücksichtigt wurden, konnte eine relativ gute Übereinstimmung zwischen den Zahlen, die im Zuge dieser Arbeit ermittelt, und jenen, die von Statistik Austria veröffentlich wurden, erzielt werden.

Zusammenfassung (Englisch)

In this thesis the final results of a project will be presented, the goal of which was an extensive analysis of the information sector in Austria. The focus of this analysis is on knowledge industries, a subsector of the information sector. These industries are primarily concerned with the creation of knowledge, the intellectual transformation of already existing knowledge and the distribution of knowledge. The method chosen in this thesis varies from other publications in that it approaches the analysis of the information sector from an information science perspective. The starting point is the so called average Austrian university library providing information services and information products to researchers and students. Based on the number of librarians, who provide these information services, the need for information specialists serving knowledge workers in knowledge industries in the Austrian national economy will be projected. The original hypothesis was based on the assumption that it is possible to deduce from the number of librarians, the expenses for media purchases and the primary library users in the university context to the need of information specialists in knowledge industries in the Austrian national economy. This hypothesis was not confirmed. As a consequence, the model was adapted and only the total number of librarians and the primary library users in the university context and knowledge workers in the knowledge industry context were considered. With this new model, a relatively good correlation between the projected number of information specialists and the number provided by Statistics Austria?s occupation survey was attained.