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Title
Auswirkungen selbstgewählter und organisierter Pausensysteme auf die Leistung, psychophysiologische Indikatoren und subjektive Befindlichkeit in Abhängigkeit vom Alter / Katrin Rampitsch
AuthorRampitsch, Katrin Christina
CensorKallus Konrad Wolfgang
Published2011
DescriptionVI, 111, XXII Bl. : Zsfassung ; graph. Darst.
Institutional NoteGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2011
LanguageGerman
Document typeThesis (Diplom)
Keywords (GND)Arbeitspause / Leistungsfähigkeit / Befindlichkeit / Kardiovaskuläres System / Lebensalter / Arbeitspause / Leistungsfähigkeit / Befindlichkeit / Kardiovaskuläres System / Lebensalter / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-27394 Persistent Identifier (URN)
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Auswirkungen selbstgewählter und organisierter Pausensysteme auf die Leistung, psychophysiologische Indikatoren und subjektive Befindlichkeit in Abhängigkeit vom Alter [2.51 mb]
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Abstract (German)

Das Ziel der vorliegenden Diplomarbeit besteht in einer umfassenden Analyse der Auswirkungen von selbstgewählten und organisierten Pausensystemen auf die Leistung, psychophysiologische Indikatoren des kardiovaskulären und elektrodermalen Systems sowie die subjektive Befindlichkeit in Abhängigkeit vom Alter. 24 ArbeitnehmerInnen bearbeiteten in einer 5,5 stündigen Ermüdungsanordnung verschiedene Leistungstests und Fragebögen. Im Verlauf der zweimaligen Bearbeitung eines Daueraufmerksamkeitstests zeigte sich bei 50- bis 60-Jährigen eine Zunahme der falschen Reaktionen, während die ausgelassenen Reaktionen abnahmen. Weiters hatten Ältere im selbstgewählten Pausensystem die größte Ermüdung, wobei diese im Verlauf über die Messzeitpunkte anstieg, während die Anstrengung sowie die mentale Beanspruchung abfielen. Ein Anstieg war auch in der unspezifischen globalen Aktivierung zu verzeichnen, während die emotionale Beanspruchung konstant blieb. Ältere ArbeitnehmerInnen wiesen im organisierten Pausensystem eine höhere emotionale Beanspruchung sowie die niedrigste Herzratenvariabilität auf. Bei 20- bis 30-Jährigen nahmen die ausgelassenen Reaktionen zu. Bei den jüngeren TeilnehmerInnen nahmen die Herzrate, die mentale Beanspruchung und Anstrengung im Verlauf über die Testbearbeitungen im selbstgewählten Pausensystem ab, während die unspezifische Aktivierung zunahm. Die emotionale Beanspruchung sank in Verlauf des ersten Messzeitpunktes und blieb danach niedrig. Ebenfalls zeigten sich in dieser Versuchsgruppe die höchste Wachheit sowie die niedrigste Desaktiviertheit. Im organisierten Pausensystem zeigten jüngere Personen einen Anstieg in der Ermüdung. Im Vergleich zu den anderen Versuchsgruppen wies diese Gruppe die geringste mentale Beanspruchung und Anstrengung und die höchste die Desaktiviertheit sowie die unspezifische Aktiviertheit auf. Jüngere TeilnehmerInnen zeigten ein vergleichsweise geringeres Ausmaß an affektivem und emotionalem Arousal zum zweiten Messzeitpunkt.

Abstract (English)

The aim of this thesis is to investigate the effect of self-paced and organized work-rest cycles on performance, psychophysiological indicators of electrodermal and cardiovascular system as well as on the subjective well-being. Furthermore the moderating role of age on these effects was tested. In a 5.5-hour experiment on fatigue 24 employees completed several performance tasks and various questionnaires. During the two-time processing of a vigilance test an increase of false responses was found, while the number of omitted responses decreased. Furthermore older participants with self-paced work-rest cycles had the highest fatigue which increased during the two measurements while the effort and mental stress decreased. An increase was also observed in non-specific activation during the emotional stress remained constantly. The group of 50- to- 60-year-old with organized work-rest cycles had a higher emotional stress and the lowest heart rate variability. For participants between 20 and 30 the number of omitted responses enhanced. Among younger participants with self-paced work-rest cycles, the heart rate, the mental stress and the strain declined over the two processings of the vigilance test, while the non-specific activation increased. The emotional strain decreased within the first measurement period and subsequently remained low. They also showed the highest alertness and the lowest deactivation. Younger participants with organized work-rest cycles showed enhanced fatigue and the lowest mental stress and strain while the deactivation and the non-specific alertness were highest in comparison to the other experimental groups. At the second measurement point the dimension of affective and emotional arousal was considerably lower relative to the other experimental groups.

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