Titelaufnahme

Titel
§ 76 StGB in Lehre und Rechtsprechung / eingereicht von Florian Sprajc
Verfasser/ VerfasserinSprajc, Florian
Begutachter / BegutachterinLambauer Heimo
Erschienen2011
UmfangVII, 84 Bl. : Zsfassung
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2011
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Totschlag / Strafrecht / Österreich / Totschlag / Strafrecht / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-27379 Persistent Identifier (URN)
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§ 76 StGB in Lehre und Rechtsprechung [0.58 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Diplomarbeit mit den Thema ?§ 76 StGB in Lehre und Rechtsprechung? befasst sich mit der systematischen Aufarbeitung des ?Totschlags?. Es werden zahlreiche praktische und akademische Problemstellungen aufgezeigt und untersucht.Begonnen wird mit einem kurzen geschichtlichen Abriss. Die behandelte Zeitspanne reicht zurück bis Constitutio Criminalis Carolina und es wird gezeigt, dass eine Differenzierung zwischen Mord und Tötung im Affekt schon sehr früh stattfand.Es folgt das Kapitel über den subjektiven und objektiven Tatbestand des Delikts. Die Auswirkungen des Affekts auf den Vorsatz und die Tatbildmerkmale werden behandelt.Der nächste Teil der Arbeit widmet sich zuerst der Rechtswidrigkeit, anschließend der Ebene der Schuld und der Auswirkung des Affekts auf die Zurechnungsfähigkeit. Danach folgen ausgewählte Kapitel, die die Kasuistik der Rechtsprechung anhand von Judikatur- und Literaturbeispielen darstellen. Insbesondere werden die Thematik des ?fremden kulturellen Hintergrundes? und die ?Erweiterung des Opferkreises? thematisiert.Anschließend werden die Formen der Beteiligung am Totschlag, die ?Bestimmung? bzw der ?sonstige Beitrag?, und die Versuchsproblematik untersucht.Abschließend folgen noch Ausführungen zur prozessualen Behandlung des § 76 StGB, zu dessen Strafrahmen, zur Strafzumessung und eine Schlussbetrachtung der vorliegenden Arbeit.

Zusammenfassung (Englisch)

The present diploma thesis titeled ?§ 76 StGB in doctrine and jurisdiction? deals with the systematic rehabilitation of the ?affective homicide?. A wide range of practical and academical problems are pinpointed and analysed.The thesis starts with a short historical summary. The time spread reaches back to the Constitutio Criminalis Carolina and it is shown that the distinction between murder and ?affective homicide? starts very early.The following chapter deals with the objective and subjective elemens of this delict and the impact of the affect on the intention.In the next part, at first the illegality is examined, afterward the guilt and the impact of the affect on the sanity. The following chapters deal with selcted examples of the case-related jurisdiction. In particular the subject matters of the ?foreign cultural background? and the ?dilaton of the circle of victims?.Subsequently the forms of attendence and the attemption are analysed.Finally, procedural and sentence explanations and a short conclusion are given.