Titelaufnahme

Titel
... and the English buy it : Londons Opernwesen am Beispiel von Benjamin Lumley und "Her Majesty's Theatre" / vorgelegt von Ingeborg Zechner
Verfasser/ VerfasserinZechner, Ingeborg
Begutachter / BegutachterinWalter Michael
Erschienen2011
Umfang68 Bl. : Zsfassung
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2011
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Lumley, Benjamin / Her Majesty's Theatre / Oper / Lumley, Benjamin / Her Majesty's Theatre / Oper / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-27301 Persistent Identifier (URN)
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Zusammenfassung (Deutsch)

Das London des 19. Jahrhunderts verfügte über eine der florierendsten und fortschrittlichsten Opernlandschaften der Zeit. Durch die große Dichte an Opernhäusern in der Stadt entstand ein reger Konkurrenzkampf, der in Anbetracht des Fehlens von Subventionen notwendig war, um den finanziellen Erfolg eines Opernhauses zu sichern. Eine besondere Rolle innerhalb des Londoner Opernwesens nahm das Her Majesty?s Theatre ein. Dieses Opernhaus verfügte, verglichen mit den anderen Theatern in London, über eine lange Tradition in der es sich mit der Aufführung von italienischen Opern ein relativ konstantes Repertoire bewahrte. Von 1842-1858 leitete der Londoner Anwalt Benjamin Lumley das Her Majesty?s Theatre und setzte unter seinem Management neue Impulse in der langen Tradition der Institution.Das Ziel dieser Masterarbeit ist es, das Opernwesen im London des 19. Jahrhunderts am Beispiel von Benjamin Lumley und des Her Majesty?s Theatre darzustellen. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf Aspekten wie der Zusammensetzung und der Rolle des Publikums, dem Repertoire, der Saisongestaltung, der Finanzierung sowie dem Sängerwesen.Außerdem ist es für eine umfassende Darstellung notwendig auch die ökonomische Situation im damaligen England, sowie seine regen Handelsbeziehungen zu Kontinentaleuropa darzustellen. Gerade während Zeit Lumleys am Her Majesty?s Theatre debattierte die Londoner Öffentlichkeit intensiv über die Abschaffung der ?corn laws? und die Einführung des Freihandels. Da es sich bei jedem Opernbetrieb um ein wirtschaftliches Unternehmen handelt, blieb auch das Her Majesty?s von den aktuellen politischen und ökonomischen Entwicklungen nicht unbehelligt. Im Hinblick auf das Unternehmen Oper wird zusätzlich geklärt, welche Spezifika und Schwierigkeiten sich aus dem Management eines Londoner Opernhauses im 19. Jahrhundert ergaben.

Zusammenfassung (Englisch)

One of the characteristics of the cultural life in 19th Century London was its fluctuating and progressive operatic culture, which can be seen as unique in Europe at this time. Due to the fact that London?s Opera Houses did not receive any subsidies at this time a harsh conflict emerged between the city?s various theatres.Her Majesty?s Theatre held in this setting a special position: For having stuck through centuries to a relatively constant repertoire consisting of Italian Opera, it developed until the 19th Century not just a tradition but also a mere monopoly at performing Italian repertoire. Between 1842 and 1858 the former solicitor Benjamin Lumley became manager of Her Majesty?s Theatre.In consequence this master thesis aims to exemplify the opera business in 19th Century London with Benjamin Lumley and his management of Her Majesty?s Theatre. For this reason emphasis lies on aspects like audience, repertoire, the London opera season, finance and the singers, but also on the political and economic situation of the time. During Lumley?s management London?s public debated fiercely the abolition of the corn laws, which was closely linked to the matter of Free Trade. The fact that an Opera House is for itself an economic institution, makes it obvious that socio-political developments like these can?t be ignored when looking at Her Majesty?s Theatre at this time. In addition to the perception of the Opera as an economic institution the difficulties and challenges of being an opera manager in 19th Century London will also be accentuated in this thesis.