Titelaufnahme

Titel
Der Virtuose in seinem Wirkungsfeld in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts : mit einer Fallstudie zum Geigenvirtuosen Niccolò Paganini / vorgelegt von Eva Maria Seidl
Verfasser/ VerfasserinSeidl, Eva Maria
Begutachter / BegutachterinWalter Michael
Erschienen2011
Umfang114 Bl. : Zsfassung ; Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2011
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
SchlagwörterPaganini, Niccolò / Paganini, Niccolò / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-27250 Persistent Identifier (URN)
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Der Virtuose in seinem Wirkungsfeld in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts [1.99 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Virtuosität ist ein aktuelles und vieldiskutiertes Thema in wissenschaftlichen Aufsätzen. Die Forschung setzt sich mit diesem Phänomen in unzähligen Publikationen auseinander und bringt es mit unterschiedlichen Künsten in Verbindung. Die Arbeit erläutert die Entwicklungen und Aspekte des Wirkungsfeldes eines Virtuosen in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, der Hochblüte der Virtuosität. Das Wirkungsfeld wird in dieser Arbeit weitestgehend als das Umfeld ausgelegt, in dem sich die wechselseitigen Beziehungen zwischen Virtuose und Gesellschaft abspielen.Eine umfangreiche Perspektive über das Wirkungsfeld des romantischen Virtuosen wird im ersten Teil gegeben. Im Mittelpunkt stehen eine terminologische Auseinandersetzung mit Begriffen im Blickfeld der Virtuosität und deren Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte. Dafür ist die Auseinandersetzung mit weiteren Aspekten, wie den Instrumenten der Virtuosität, dem Pianisten Franz Liszt und der Entwicklungen in Paris erforderlich. Zudem soll ein Einblick über die einsetzende Virtuosenkritik mit ihren herausstechenden Stimmen und deren Entwicklungen gegeben werden.In der Fallstudie zum Geigenvirtuosen Niccolò Paganini wird das Wirkungsfeld eines Konzertvirtuosen des frühen 19. Jahrhunderts exemplarisch beschrieben. Das Bild über diesen Musiker ist bis in die Gegenwart von vielen Legenden über das Diabolische, als sein spezielles Charakteristikum, beeinflusst, was durch viele Karikaturen und Anekdoten belegt ist. Seine Berühmtheit verdankte Paganini, der romantische Modellvirtuose, zum einen seiner eigenen Präsenz in der Öffentlichkeit und zum anderen den Legenden und Gerüchten über ihn. Dieser Mythos des ?Teufelsgeigers? bleibt bis heute bestehen und zieht sich sowohl durch wissenschaftliche, wie auch durch belletristische Arbeiten.

Zusammenfassung (Englisch)

Virtuosity is a current and often discussed topic in scientific essays. Research deals with this phenomenon in countless publications and associates it with arbitrary arts. This thesis illustrates the developments and aspects of the virtuoso?s field of activity during the first half of the 19th century, the golden age of virtuosity. The field of activity in this context is defined as the environment where mutual relationships between virtuoso and society are taking place. An extensive perspective about the field of activity of the romantic virtuoso shall be given in the first part of the thesis. The focus lies on the terminological examination of expressions connected with virtuosity and its emergence and development. Therefore, an analysis of further aspects, such as the virtuosi?s instruments, the pianist Franz Liszt and the developments in Paris is necessary. In addition, an insight into initial criticism of the virtuosi and its leading voices and developments is provided to the reader.In the case study on the violin virtuoso Niccolò Paganini the field of activity of the concert virtuoso of the early 19th century will be described exemplary. Until now the picture of this musician has been influenced by the many legends on his diabolic feature, which is proved by a lot of caricatures and anecdotes. The fame of Paganini, the romantic model virtuoso, is on the one hand due to his own presence in the public, on the other hand it is due to the legends and rumours about him. The myth of the ?devil?s violinist? has persisted until today and still appears in both scientific and fictitious pieces of work.