Titelaufnahme

Titel
The overture to the concert of Europe : a "Punctuated Equilibrium" of diplomacy from 1813 to 1815 / vorgelegt von Daniel Strauss
Verfasser/ VerfasserinStrauss, Daniel
Begutachter / BegutachterinBeer Siegfried
Erschienen2011
UmfangII, 100 Bl. : Zsfassung
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2011
Anmerkung
Zsfassung in dt. u. engl. Sprache
SpracheEnglisch
DokumenttypDiplomarbeit
SchlagwörterEuropa / Geschichte 1813-1815 / Europa / Geschichte 1813-1815 / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-27153 Persistent Identifier (URN)
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The overture to the concert of Europe [0.72 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Ouvertüre zum Konzert der Großmächte: Diplomatie im Zeichen des "Punktualismus" von 1813 bis 1815Autor: Daniel StraussDie vorliegende Diplomarbeit behandelt den Wandel der Diplomatie in den Jahren 1813 bis 1815. Die Neuordnung Europas von 1814/15 markiert eine wesentliche Veränderung in der Geschichte der Diplomatie und der internationalen Politik. Napoleon zerstörte das traditionelle Gleichgewicht der Mächte des 18. Jahrhunderts und stellte Europa vor neue, diplomatische Herausforderungen. Um einen langfristigen Frieden in Europa zu etablieren, erschien eine Rückkehr zu den diplomatischen Traditionen sowie eine Wiederherstellung des Gleichgewichts nach den Prinzipien des 18. Jahrhunderts unzureichend. Die Diplomatie im frühen 19. Jahrhundert verlangte nach neuen Strategien, Prinzipien und Instrumenten.Generell besteht diese Diplomarbeit aus drei Teilen. Der erste Teil mit dem Thema "The Transformation of States" ist darauf ausgerichtet, eine Struktur zu erstellen, welche den Leser die Ereignisse der Jahre 1813 bis 1815 aus dem Blickwinkel der Transformation des Staates betrachten lässt. Der zweite Teil, "Seeking International Order", stellt den Hauptteil der Arbeit dar. Darin steht die britische Außenpolitik im Mittelpunkt, wobei vor allem die diplomatischen Bemühungen, Strategien und Ideen eines Mannes - Robert Stewart, besser bekannt als Viscount Castlereagh - hervorgehoben werden. Durch die Analyse von Originaldokumenten soll nicht nur eine getreue Darstellung der Diplomatie von 1813 bis 1815 gewährleistet, sondern zudem ein authentischer Einblick in die Denkweisen und Interaktionen der damaligen Staatsmänner erzielt werden. Die Originaldokumente beinhalten unter anderem Briefe, Memoranden und Friedensverträge. Der letzte Teil der Arbeit greift nochmals die wichtigen diplomatischen Begriffe, wie zum Beispiel "balance of power" oder "the Congress System" auf und definiert deren Bedeutung im Kontext der Diplomatie von 1813 bis 1815.

Zusammenfassung (Englisch)

The Overture to the Concert of Europe:A ?Punctuated Equilibrium? of Diplomacy from 1813 to 1815Author: Daniel StraussThis thesis examines the significant change in diplomatic conduct and objectives that developed during the years 1813 and 1815. This time period marks a decisive landmark in the development of diplomacy and changed the international system in its principles and practice. The concept of balance of power in the 18th century was replaced by one of political equilibrium. The Concert of Europe, an international directorate, was formed to settle issues by consensus and gave Europe political stability for most of the 19th century.In general, the thesis consists of three parts. Part I, The Transformation of States, deals with the growth of the modern state and state transformations in order to formulate a framework to better understand diplomacy between 1813 and 1815. Part II, Seeking International Order, constitutes the main focus of the thesis. It provides a descriptive-analytic approach to the years 1813 to 1815. Through archival research at The National Archives in London, this thesis attempts to provide a document-based, first-hand perspective on Britain?s foreign policy under Robert Stewart, better known as Viscount Castlereagh. This in turn can provide insight into the major ideas of as well as interaction among the leading international statesman at that time. The main research focus lies on records of correspondence of the British Foreign Office containing letters, memoranda, treaties and related documents kept by participants in conferences held at the end of the Napoleonic Wars. Part III, Political Equilibrium, attempts to place several important diplomatic terms such as balance of power, political equilibrium, the Congress System and collective security within the context of the time period examined.