Titelaufnahme

Titel
Die Matrëška im neuen Kontext : ein Vergleich zwischen Ost und West / vorgelegt von Eva Maria Kaiser
Verfasser/ VerfasserinKaiser, Eva Maria
Begutachter / BegutachterinEismann Wolfgang
Erschienen2011
Umfang168 Bl. : Zsfassung + 1 CD-ROM ; zahlr. Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2011
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Matrjoška / Matrjoška / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-26984 Persistent Identifier (URN)
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Die Matrëška im neuen Kontext [10.11 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

In der vorliegenden Arbeit wird das Abbild der Matrë?ka in der Konsumwelt untersucht. In den Jahren 2005-2011 lässt sich ein verstärktes Auftreten von Abbildern der russischen Matrë?ki in der westlichen Konsumwelt feststellen, während in Russland selbst davon nicht viel zu spüren ist. Diese Arbeit gliedert sich in drei Untersuchungsobjekte, wobei der Hauptteil im dritten Punkt liegt.1) Das Entstehungsdatum der Matrë?ka liegt zwischen 1891 und 1896. Die Ehefrau des russischen Kunstliebhabers und Mäzens Savva Mamontov entdeckte während ihrer Japan-Reise die japanische Fukuruma-Puppe, welche später als Vorbild für die russische Matrë?ka dienen sollte. Auch die bis dahin zu öffnenden russischen Ostereier dienten als Vorlage bzw. erleichterten die Herstellung. Im ersten Kapitel erfährt man einiges zur Matrë?ka-Herstellung und den verschiedenen Matrë?ka-Arten.2) Mit der Weltausstellung 1900 in Paris gelangte die Matrë?ka ins Ausland und erlangte Berühmtheit als das russische Souvenir. Das zweite Kapitel beschäftigt sich daher mit dem Russlandbild, welches durch die Matrë?ka ins Ausland transportiert wird. Denn folgende falsche Annahme wird gemeinhin als wahr angenommen: Die Matrë?ka hätte eine jahrhundertlange Vergangenheit in Russland. Wie oben schon erwähnt, ist sie aber eine sehr junge Erscheinung. In diesem Kapitel finden russische Klischees, die Stereotypenforschung und die interkulturelle Hermeneutik Eingang.3) Einleitend zur praktischen Analyse finden hier theoretische Abhandlungen zur materiellen Kultur, Popkultur, Designgeschichte, Trendforschung und Symbolik in Bezug auf die Matrë?ka statt. Nachdem die Matrë?ka Ende des 19. Jahrhunderts von Japan nach Russland gewandert ist, bewegt sie sich etwa 100 Jahre später noch weiter westwärts. Das gesammelte Material soll veranschaulichen, dass das Abbild der Matrë?ka in der westlichen Konsumwelt angelangt ist. Von Mode bis zu Technik ist es überall anzutreffen.

Zusammenfassung (Englisch)

In this thesis the new image of the Russian Matryoshka doll is analyzed in the ? mainly ? Western consumer culture. While in the Western world the Matryoshka has become increasingly more popular since 2005, this trend has not been recognized in Russia itself. My thesis consists of three parts with a main focus lying on the third and last part. The Matryoshka Doll as a Toy The first part examines the toy?s history and the different ways of producing it. Originally, the idea for this toy came from Japan. The birth date of the Matryoshka doll can not be traced back to an exact date. It was established between the years of 1891 and 1896. Therefore, its history is shorter as most people would think it to be. In 1900 the Matryoshka doll was presented at the World Exhibition in Paris which marked the beginning of becoming the most popular souvenir from Russia. The Matryoshka Doll as a Souvenir The second part examines the images about Russia, which are transported by the Matryoshka doll. One of the most common unknown cliches is that the Matryoshka has seemingly had a history of centuries. In this chapter I intend to conduct a research on stereotypes, cliches and intercultural hermeneutics. The Image of the Matryoshka Doll in the ? mainly ? Western consumer culture Introductory, theories about material culture, pop culture, design and semiotics expand into this chapter. In this last part the collected material of exactly 300 images of the Matryoshka dolls should verify that their image has become even further western approximately one hundred years after their first western movement from Japan to Russia. One will hardly find a field where they are not represented: from ?fashion? to ?technology?, to ?home and living?.