Titelaufnahme

Titel
Depression und genetische Prädisposition
Weitere Titel
Depression and genetic predisposition
Verfasser/ VerfasserinAuritsch, Tina
Begutachter / BegutachterinSchrammel-Gorren, Astrid
ErschienenGraz, 2017
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2017
Anmerkung
Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüft
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
DokumenttypDiplomarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-117619 Persistent Identifier (URN)
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Depression und genetische Prädisposition [2.58 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Depressionen zählen weltweit zu den häufigsten und das Leben in entscheidender Weise beeinträchtigenden Erkrankungen. Die Symptome und die Ursachen dieser psychischen Erkrankung sind sehr vielseitig und nicht immer eindeutig erkennbar. Aufgrund des Zusammenspiels zahlreicher Faktoren werden Depressionen zu multifaktoriell bedingten Erkrankungen gezählt. Ziel meiner Diplomarbeit war es nach einer kurzen historischen Einführung einen Überblick über diese Krankheit (Klassifizierung, Ursachen, Symptomatik, Pharmakotherapie und alternative Ansätze) zu geben. Der Fokus der Arbeit lag auf der Recherche genetischer Faktoren, die bei Entstehung von Depressionen eine Rolle zu spielen scheinen. Dabei hat sich herausgestellt, dass neben verschiedenen Umwelteinflüssen die Variabilität bestimmter Gene der neuronalen Transmission für die Pathogenese der Depression eine entscheidende Rolle spielen dürfte. Ergebnisse aus Familien- und Zwillingsstudien lassen auf ein erhöhtes Erkrankungsrisiko von Kindern in betroffenen Familien und somit eine hohe Heritabilität schließen. Viele Fragen zur genetischen Prädisposition von Depressionen sind bis dato umstritten. Einvernehmen besteht aber darüber, dass kein einzelnes „Depressionsgen" existiert.

Zusammenfassung (Englisch)

Depression is regarded as one of the most abundant diseases worldwide with deleterious, even life-threatening consequences for patients. Symptoms and origins of this mental illness are very diverse and not always clearly recognizable. There exist various hypotheses of underlying mechanism(s) that trigger the development of depressions. Due to the interaction of several factors, depression is regarded as a multifactorial disease. The first part of my diploma thesis comprises a brief historical overview and selected basic aspects of the disease such as classification models, underlying mechanisms, symptoms, pharmacotherapy, and alternative treatment. The major aim of my thesis was to investigate genetic factors that contribute to the development of depressions. The search for predisposing genes using linkage and association studies has made considerable progress in recent years. My research suggests that in addition to environmental factors, variability of distinct genes involved in neuronal transmission plays an important role in the development of these diseases. Family and twin studies suggesting heritability of depressions. There are many open questions regarding the genetic component of this disease. But it is clear that there is no isolated “depression gene“.