Titelaufnahme

Titel
Das Ölweiheformular der Handschrift MM 1026 : Übersetzung und Einordnung in die römische Liturgiegeschichte / eingereicht von Martin Seidler
Verfasser/ VerfasserinSeidler, Martin
Begutachter / BegutachterinRenhart Erich
Erschienen2011
Umfang156 Bl.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2011
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Armenisch / Handschrift / Missa chrismatis / Armenisch / Handschrift / Missa chrismatis / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-26619 Persistent Identifier (URN)
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Das Ölweiheformular der Handschrift MM 1026 [19.1 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die mittelalterliche armenische Handschrift MM 1026 beinhaltet zu einem großen Teil liturgische Texte in armenischer Sprache. Es handelt sich dabei jedoch nicht um Formulare für Gottesdienste im armenischen Ritus, wie es die Sprache der Handschrift vermuten lassen könnte, sondern um Übersetzungen ins Armenische einer lateinischsprachigen Vorlage. Dieser Umstand lässt der Handschrift ihre Bedeutung zukommen. MM 1026 ist in der Begegnung zwischen lateinischer Kirche und armenischer in der Zeit der Kreuzzüge zu verorten. Die Arbeit widmet sich einem Abschnitt der Handschrift, dem Ölweiheformular. Die Grundfrage, die im Hintergrund der gesamten Ausführungen steht, lautet dabei: ?Um was für einen Text handelt es sich dabei?? Aus dieser elementaren Frage ergibt sich auch die Einteilung der Kapitel. Da MM 1026 eine Übersetzung der römischen Liturgie darstellt, soll zunächst auf die Ölweihen, wie sie sich in der Geschichte des römischen Ritus entwickelt haben, eingegangen werden. Danach soll das Ölweiheformular der armenischen Handschrift thematisiert werden. Schließlich wird in einem dritten Schritt versucht, MM 1026 mit der römischen Liturgiegeschichte in Verbindung zu bringen.

Zusammenfassung (Englisch)

The medieval Armenian manuscript MM 1026 contains many liturgical texts in Armenian language, which aren?t for the Armenian rite. These liturgical formularies were translated from a Latin source. MM 1026 came into existence in the context of the meeting between Latin and Armenian church during the age of the crusaders. This dissertation gives attention to one specific part of this manuscript, the blessing of the oils. The first part describes the history of the ?missa chrismatis? in the Roman rite. The second part includes a translation of the Armenian text into German. Finally, the Armenian formulary is classified and linked with the blessing of the oils in the Roman rite.