Titelaufnahme

Titel
Späte Mutterschaft : Reproduktionsmedizin als Antwort auf unerfüllten Kinderwunsch / eingereicht von Monika Wieser
Verfasser/ VerfasserinWieser, Monika
Begutachter / BegutachterinSchaupp Walter
Erschienen2011
Umfang94 Bl. : graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2011
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Reproduktionsmedizin / Ethik / Reproduktionsmedizin / Ethik / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-26526 Persistent Identifier (URN)
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Späte Mutterschaft [9.71 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Der Lebensverlauf von Frauen hat sich in den letzten 30 Jahren massiv verändert, wodurch Mutterschaft vom Schicksal zur wählbaren Option geworden ist. Frauen denken aufgrund gesteigerter Ausbildungs- und Karrierechancen zunehmend erst an die Familiengründung, wenn es die Natur kaum noch vorgesehen hat. Die Folge dieser Entwicklung ist, dass immer mehr Frauen auf die Hilfe der Reproduktionsmedizin angewiesen sind. Ist es legitim die Möglichkeiten der assistierten Fortpflanzung, mit all ihren ethischen Bedenken, Risiken und Belastungen, zu nutzen, um sich den persönlichen Wunsch vom eigenen Kind erfüllen zu können? Durch Methoden wie die IVF und PID wird der Embryo nicht als Mensch geachtet und geschützt, sondern instrumentalisiert und benutzt für die Zwecke und Wünsche der Eltern, Ärzte und Forscher. Es wird durch diese medizinischen Verfahren ein bewusst erzeugter, verschwenderischer und selektierender Umgang mit Embryonen herbeigeführt und gefördert. Daher sind klare Grenzen im Bereich der Fortpflanzungmedizin notwendig, um die Entwicklung von einer therapeutischen in eine rein wunscherfüllende Medizin zu stoppen.

Zusammenfassung (Englisch)

The life course of women has changed dramatically in the past 30 years, which the fate of motherhood becomes a selectable option. Due to increased training and career opportunities, women frequently start thinking about their family plan, when nature has not intended it any more. The consequence of this development is that more and more women are dependent on the help of reproductive medicine. Is is legitimate to use the possibilities of assisted reproduction, with all its ethical concerns, risks and burdens, only to meet the personal desire of having your own child?Through methods such as IVF and PGD, the embryo is not respected and protected as a human being, but exploited and used for the purposes and desires of parents, doctors and researchers. By using this medical methods a deliberative created, wasteful and selectiv handling of embryons is launched and promoted. Therefore, clear limits in the area of reproductive health are indispensable to stop the development of medicine from a therapeutic into a pure wish-fulfilling medicine.

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