Titelaufnahme

Titel
Regenerationsdiagnostik - Einfluss von unterschiedlich hohem Arbeitsumfang auf die Herzfrequenzvariabilität in der Nachbelastungsphase / Andreas Martin
Verfasser/ VerfasserinMartin, Andreas
Begutachter / BegutachterinHofmann, Peter
Erschienen2011
Umfang113 Bl. : Zsfassung ; zahlr. graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2011
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Regeneration / Herzfrequenzvariabilität / Leistungsfähigkeit / Regeneration / Herzfrequenzvariabilität / Leistungsfähigkeit / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-26504 Persistent Identifier (URN)
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Regenerationsdiagnostik - Einfluss von unterschiedlich hohem Arbeitsumfang auf die Herzfrequenzvariabilität in der Nachbelastungsphase [0.86 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Gegenstand dieser Arbeit ist es, im Sinne einer Regenerationsdiagnostik, den Zusammenhang zwischen Arbeitsumfang und Ermüdung zu untersuchen. Anhand von zwei Pilotstudien, mit jeweils einem Probanden, wird untersucht, wie sich unterschiedlich hohe Belastungen, gemessen am Anteil des Arbeitsumfanges bis zur klaren Ermüdung, auf die Herzfrequenzvariabilität in der unmittelbaren Nachbelastungsphase und in der zweiten Pilotstudie zusätzlich noch innerhalb eines Beobachtungszeitraumes von 48 Stunden auswirken.Zur Erfassung der Leistungsfähigkeit absolvieren die Probanden einen Stufentest. Danach erfolgt eine ?All out- Dauerbelastung? eine Stufe unter der anaeroben Schwelle ( der Leistung am LTP 2). Der Testabbruch durch die Probanden definiert das Auftreten der klaren Ermüdung = 100% des möglichen Arbeitsumfanges. Weitere Dauertests mit 60%, 40% und 20% des möglichen Arbeitsumfanges werden durchgeführt. Die Herzfrequenzvariabilität nach Belastungs- Ende, soll mit steigendem Arbeitsumfang abnehmen und somit auf eine zunehmende Ermüdung hinweißen. Die Ergebnisse zeigen prinzipiell einen Zusammenhang zwischen absolvierten Arbeitsumfang und den HRV- Parametern der Zeit- sowie Frequenzbereichsanalyse. Auch der längere Beobachtungszeitraum über 48 Stunden, zeigt ein Belastungsabhängiges Superkompensationsverhalten, vor allem jener Parameter, welche die parasympathische Aktivität widerspiegeln. Jedoch weicht in jeder Pilotstudie ein Test vom erwarteten Schema ab. Dies zeigt, dass die Herzfrequenzvariabilität ein sehr sensibler Messparameter ist. Dieser unterliegt inter- und intra- individuellen Variationen, welche die Beurteilung der Testergebnisse erschweren. Um Regenerationsphasen besser zu planen, kann die HRV als ein unterstützendes Hilfsmittel angewendet werden.

Zusammenfassung (Englisch)

The aim of this study is to explore the connection between workload and fatigue in the respect of regeneration diagnostic. Two pilot studies, each with one test person, are used to examine the relationship between strains measured with different high share of workload up to the clear fatigue and the heart rate variability immediately at the end of physical exercise. In the second pilot study the consequences of different workloads on heart rate variability are additionally explored up to 48 hours after physical exercise.A stair test is used to record the performance of the test persons. After that an ?All-out long-term Test? occurs, one step under the anaerobic threshold ( of the performance at LTP 2). The clear fatigue is characterizes by giving up the prescribed work (= 100% of the possible workload). Further long-term Tests with 20%, 40% and 60% of the possible workload are carried out. Heart rate variability is accepted to get down with increased work load after physical exercise. This should point out an increased fatigue.The results show in principle a relationship between completed workload and heart rate variability oft the time and frequency domain. Also the longer time of observation up to 48 hours, shows a supercompensation reaction which depends on the preceded workload. This holds especially for the parameters representing parasympathetic activity. However, in every pilot study one test deviates from the accepted scheme. All this shows that heart rate variability is a very sensitive measurement which underlies intra and inter individual variations. This makes the assessment of the test results a little bit difficult. Never the less to plan phases of regeneration better, heart rate variability can be a useful tool.