Titelaufnahme

Titel
Career woman or housewife? Educational aims and conceptions of womanhood at Wellesley College in the 1950s / vorgelegt von Michaela Puntigam
Verfasser/ VerfasserinPuntigam, Michaela
Begutachter / BegutachterinHölbling Walter
Erschienen2011
Umfang118 Bl. : Zsfassung + 1 CD-ROM
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2011
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheEnglisch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Wellesley College / Frauenbildung / Geschichte 1949-1959 / Wellesley College / Frauenbildung / Geschichte 1949-1959 / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-26300 Persistent Identifier (URN)
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Career woman or housewife? Educational aims and conceptions of womanhood at Wellesley College in the 1950s [2.69 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Wellesley College ist ein Frauencollege nahe Boston und wurde 1870 von Henry und Pauline Fowle Durant mit dem Ziel gegründet, Frauen eine exzellente akademische Ausbildung zu ermöglichen. Diese Arbeit untersucht, inwiefern das traditionelle Frauenbild der Nachkriegszeit die Ausbildungsziele der Institution und die Geschlechterwahrnehmung der Studierenden beeinflusst hat. Mit Hilfe der erlangten Resultate wird die Darstellung von Wellesley im Film Mona Lisa Smile evaluiert und korrigiert. Zuerst werden allgemeine gesellschaftliche Vorstellungen über die Rolle der Frau in der amerikanischen Gesellschaft der Fünfziger erläutert. Da von Frauen erwartet wurde, sich ganz der Haushaltsführung und der Mutterrolle zu widmen, schlugen Bildungsexperten vor, ein College-Curriculum zu entwickeln, das Frauen auf ihre Hausfrauenrolle vorbereiten würde, ein Denkansatz, der als geschlechterspezifische Bildung bezeichnet wurde.Im zweiten Kapitel wird die Auswirkung solcher Bildungstheorien auf das Curriculum von Wellesley untersucht. Es wird gezeigt, dass Studierenden eine hochwertige Ausbildung geboten wurde. Jedoch gab es im Rahmen lehrplanunabhängiger Lehrveranstaltungen auch Kurse, welche auf die Ehe und Mutterrolle vorbereiteten. Im dritten Kapitel werden ausgewählte Artikel der Wellesley College News analysiert, die zwischen 1949 und 1959 publiziert wurden, um zu ergründen, wie die Zeitung als Sprachrohr der Campusgemeinschaft die Rolle der Frau und den Zweck einer exzellenten Ausbildung bewertete. Um Beispiele zu liefern, wie die Lebenswege von Absolventinnen vom Zeitgeist der Fünfziger beeinflusst wurden, wurden sieben Alumnae des Jahrgangs 1954 interviewt. Ihre Stellungnahmen werden im vierten Kapitel diskutiert. Mit den Ergebnissen der vier Kapitel wird letztendlich eine korrigierte Version` von Mona Lisa Smile präsentiert.

Zusammenfassung (Englisch)

Wellesley College is a liberal arts college for women near Boston and was founded by Henry and Pauline Fowle Durant in 1870 with the aim to offer women an excellent academic education. This thesis presents a portrait of Wellesley in the 1950s and investigates the question to which extent traditional views of women?s place in society impacted on the educational aims of the college and the way Wellesley students perceived their gender roles. The results make it possible to evaluate to which extent the portrayal of Wellesley in the film Mona Lisa Smile (2003) was (in)correct. Chapter 1 outlines general beliefs about women?s place in the post-war era. Since they were mostly expected to be good mothers and wives, some educators suggested a college curriculum which would prepare women for their homemaker role, an approach referred to as sex-directed education. Chapter 2 examines how theories of sex-directed education influenced the Wellesley curriculum. It is shown that it was the aim of the official curriculum to offer students a solid liberal arts education. However, they also had the option to attend courses preparing them for marriage and motherhood which were part of the extra-curricular lecture program. In chapter 3 selected articles published by the Wellesley College News between 1949 and 1959 are analyzed, in order to examine how the newspaper, as the mouthpiece of the college community, evaluated the purpose of a liberal arts education for women and debated their functions in society.In order to give examples how the lives of Wellesley alumnae where shaped by the zeitgeist of the 1950s, seven Wellesley alumnae of the class of 1954 were interviewed. Their statements are discussed in chapter 4. Using the findings gained in the 4 chapters, a corrected version` of the film Mona Lisa Smile is finally presented.