Titelaufnahme

Titel
Korruptionsstrafrecht in Österreich und in der Schweiz / vorgelegt von Andreas Schwaighofer
Verfasser/ VerfasserinSchwaighofer, Andreas
Begutachter / BegutachterinHilf Marianne
Erschienen2011
UmfangIV, 129 Bl. : Zsfassung
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2011
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Schweiz / Korruption / Strafrecht / Österreich / Schweiz / Korruption / Strafrecht / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-26188 Persistent Identifier (URN)
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Korruptionsstrafrecht in Österreich und in der Schweiz [0.72 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Korruption ist ein weltweit auftretendes Übel, das unzählige negative Auswirkungen nach sich zieht. Die äußerst weitreichenden und komplexen Folgen korruptiver Verhaltensweisen bedingen daher eine effektive Bekämpfung und Eindämmung dieser Kriminalitätsform. Das tragende Fundament im Rahmen der Korruptionsbekämpfung bildet dabei das Strafrecht. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es nun, die österreichischen und schweizerischen Korruptionsdelikte einem Rechtsvergleich zu unterziehen, um die bestehenden Unterschiede und Gemeinsamkeiten der beiden Strafrechtsordnungen in diesem Bereich aufzuzeigen. Durch die auf diese Weise gewonnenen Erkenntnisse werden Schlussfolgerungen angestellt, welche Teile des österreichischen Korruptionsstrafrechts weiter verbessert werden können. Um diese Vorgaben zu erreichen, wird zunächst der Versuch unternommen, den Korruptionsbegriff zu definieren und darzulegen, was sich hinter diesem Phänomen verbirgt. In weiterer Folge wird das Augenmerk auch noch auf die Verbreitung korruptiver Verhaltensweisen in Österreich und der Schweiz gelegt. Die Grundlage des Rechtsvergleichs ist eine genaue Darstellung der betreffenden strafrechtlichen Delikte. Dementsprechend werden die einzelnen Tatbestandsmerkmale der Korruptionsdelikte beider Länder in den Kapiteln III. und IV. ausführlich und detailliert dargestellt und erörtert, wobei die österreichische Rechtslage eingehender deskribiert wird, da diese Bestimmungen durch das KorrStrÄG 2009 tiefgreifend reformiert wurden. Darauf basierend wird im vorletzten Kapitel der Rechtsvergleich vorgenommen, bevor abschließend ein Hinweis auf bestehende Verbesserungspotentiale im österreichischen Korruptionsstrafrecht folgt.

Zusammenfassung (Englisch)

Corruption is a globally occurring issue which brings countless negative impacts on the greater society. The consequences of such corruption are extremely wide-reaching and complex, as a result, an effective method of containment and anticorruption measures must be created. The framework for carrying out such anticorruption measures is found in penal law. The aim of this paper is to compare the various offences of Austrian and Swiss criminal law on corruption in order to compare and contrast the two penal law systems in existence. The findings from this research will present a new perspective on improvements that could be made in penal law system within Austria to reduce instances of corruption. Before conclusions are drawn, the essay will first attempt to define the term corruption, and explain what is occurring within this phenomenon. Next, the focus will be on the dispersion of corruption within Austria and Switzerland. This law comparison is based on a detailed description of the relevant criminal offences that will be presented in chapters III and IV. It must be noted that the Austrian legal situation will be illustrated more in-depth due to that fact regulations have been recently reformed under the KorrStrÄG 2009. Next, a legal comparison will further examine the criminal law on corruption of these two nations. Finally, recommendations of improvements to the Austrian penal law system will be presented that could be prove effective in the fight against corruption.