Titelaufnahme

Titel
Die kognitiven Leistungen und die Effekte von kognitivem Training bei älteren Menschen in Abhängigkeit vom Alter, Bildung und ehemaliger Berufsausübung / Rabl Maria
Verfasser/ VerfasserinRabl, Maria
Begutachter / BegutachterinRindermann Heiner
Erschienen2010
Umfang142 S. : Zsfassung ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2010
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Alter / Intelligenzleistung / Intelligenztraining / Bildung / Beruf / Alter / Intelligenzleistung / Intelligenztraining / Bildung / Beruf / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-25941 Persistent Identifier (URN)
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Die kognitiven Leistungen und die Effekte von kognitivem Training bei älteren Menschen in Abhängigkeit vom Alter, Bildung und ehemaliger Berufsausübung [5.49 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Mit dem Alterungsprozesses des Menschen sind zahlreiche negative Veränderungen kognitiver und physischer Funktionen verbunden. Der kognitive Leistungsrückgang ist individuell verschieden und es konnten in der bisherigen Forschung Zusammenhänge mit der kognitiven Aktivität während des Lebens gefunden werden (Hertzog, et al., 2009; Stern, 2003). Es wurde bereits festgestellt, dass höhere Schulbildung, der Beruf, generelle geistig aktive Freizeitbeschäftigungen und kognitive Trainingsmaßnahmen zu besseren kognitiven Leistungen und zu einem geringeren Abbau kognitiver Funktionen im Alter beitragen. Der Einfluss dieser Variablen wird als ?kognitive Reservenhypothese? bezeichnet. In der vorliegenden Arbeit wurden 68 Personen ab einem Alter von 60 Jahren in ihrer fluiden Intelligenzleistung und der Gedächtnisleistung getestet. Es konnte bestätigt werden, dass Personen mit höherer Schulausbildung, mehr Bildungsjahren, kognitiv anspruchsvollerem Beruf und einem höheren sozioökonomischen Status bessere kognitive Leistungen zeigen als Personen mit niedrigeren Ausprägungen in diesen Variablen. Auch höhere geistige Aktivität in der Pension trägt zu besseren kognitiven Leistungen im Alter bei. In weiterer Folge wurde ein Teil der Untersuchungsteilnehmer und Untersuchungsteilnehmerinnen in unterschiedlichen Gruppen in ihrer Gedächtnisleistung (N=12), in ihrer fluiden induktiven Intelligenzleistung (N= 6) und in beiden Funktionsbereichen (N= 12) in 10 Einheiten (einmal wöchentlich zu je einer Stunde), spezifisch mit dem ?SIMA-Gedächtnistraining? (Oswald, 1998) und mit ?Denksportaufgaben für Ältere (Klauer, 2008), trainiert. Es konnten trainingsbedingte Verbesserungen in den trainierten Funktionsbereichen im Vergleich zur Kontrollgruppe (N= 38) festgestellt werden.

Zusammenfassung (Englisch)

During life and the process of aging, humans physical and cognitive functions decrease. The cognitive performances decline is an individual different process. Studies suggest that active cognitive lifestyle correlates with cognitive performance (Hertzog, et al., 2009, Stern, 2003). It has been examined that higher education, occupation, mental activity and cognitive trainings enhance cognitive reserves. Hence the recession can be delayed in age. This theory is called ?cognitive reserve hypothesis?. In the following study 68 people (60 women) at the age of 60 years were determined in their fluid intelligence capacity and their memory performance. It could be confirmed that elderly with more years observed in education, more ambitious occupation and a higher socioeconomic status have higher performances in fluid intelligence and memory performance. Furthermore it could be shown that more cognitive activities contribute to better cognitive performances. Moreover a part of the participants were trained in memory performance (n=12), in their fluid intelligence (n=6) in both (n= 12) or they had any training (n=38). They obtained the training with the ?SIMA-Gedächtnistraining? (memory) and the ?Denksportaufgaben für Ältere? (fluid intelligence) once a week for one hour in ten units. Compared to the control group there could be reached improvements based on specified training.