Titelaufnahme

Titel
The female doppelganger in gothic fiction: A comparative perspective
Verfasser/ VerfasserinShymanska, Kira
Begutachter / BegutachterinLöschnigg Martin
Erschienen2011
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2011
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Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüft
DokumenttypMasterarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-25936 Persistent Identifier (URN)
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The female doppelganger in gothic fiction: A comparative perspective [0.49 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Master-Arbeit ist einer komparativen Perspektive zum weiblichen Doppelgänger in der Schauerliteratur gewidmet. Dies wirft eine Reihe von Fragestellungen auf, wie z.B. die nach der Natur der Verdoppelung, der Rolle der Frauen in der Schauerliteratur und der Besonderheit der weiblichen Doubles. Der erste Teil der Arbeit ist der Analyse der Natur der Verdoppelung gewidmet. Es zeigt sich, dass das Erscheinen der Doppelgänger mit dem Funktionieren der menschlichen Psyche eng verbunden ist. Dies bedeutet entweder die Übertragung von negativen Zügen auf eine andere Person oder die Schaffung einer separaten Person mit diesen Eigenschaften. Somit liegt das Wesen der Verdoppelung im Versuch, mit eigenen unkontrollierbaren, primitiven Wünschen und Abweichungen umzugehen beziehungsweise sich von ihnen zu distanzieren. Der zweite Teil der Arbeit bietet eine komplexe Analyse der weiblichen Doppelgänger. Die männlichen Helden versuchen, durch Doppelgänger ihre eigenen inneren Konflikte zu lösen. Im Gegensatz dazu werden die weiblichen Doppelgänger von den Autoren vorgestellt, um die negativen Abweichungen der Männer nicht nur widerzuspiegeln, sondern auch zu beleuchten und zu katalysieren. Das letzte Kapitel der Arbeit repräsentiert eine generelle Analyse und Zusammenfassung der Charakteristiken der weiblichen Doppelgänger in der Schauerliteratur. Frauen, da sie verführerische Charakteristiken besitzen, sind imstande, den Helden zu verführen, so dass er seinen eigenen Instinkten zu folgen beginnt und darüber die Moral vergisst. Sie können ebenfalls auf der Sujetebene agieren, um übernatürliche Bindungen zu anderen Charakteren vorzustellen, und ihre unbewussten lasterhaften Gedanken oder Akte widerzuspiegeln. Daher bietet die Arbeit eine mehrseitige Analyse der Charaktere der weiblichen Doppelgänger, ihrer charakteristischen Eigenschaften und Funktionen.

Zusammenfassung (Englisch)

The thesis is devoted to a comparative perspective on the female doppelgangers in Gothic fiction. It raises a number of questions such as the nature of doubling, the role of females in Gothic fiction and the peculiarities of female doubles. The first part of the thesis is dedicated to the analysis of the nature of doubling. It shows that the appearance of the doppelgangers is closely linked to the functioning of the human psyche. The essence of doubling lies in the attempt to deal with or separate oneself from one's uncontrolled primitive desires and inclinations. The second chapter provides an analysis of the complexity of female doppelgangers. In contrast to male doubles, female doppelgangers may be considered more effective as the women not only act as a reflection of the hero?s inclination, but add their own feminine colouring to the story. Female doubles are more flexible and able to represent various sides of a character at the same time. In the female ? female relationship, however, the spectrum of their functions becomes even wider as they are also employed in order to illustrate the trends and order in modern society. Thus, they are linked not only to their male double or prototype, but also to society in general. The third chapter of the paper represents a general analysis and summary of the characteristics of the female doppelgangers in Gothic fiction. It shows why, analogous to male doubles, the female doubles are introduced and how they act in relation to their double-character and the plot in general. Thereby, the thesis provides a practicable analysis of the characters of female doppelgangers, their characteristic features and functions. The analysis is carried out before the background of general Victorian tendencies in the depiction of women and with reference to the frames of Gothic fiction.