Titelaufnahme

Titel
Eine quantitative und qualitative Analyse des Babybooms in der Steiermark (1955-1965) : eine demographisch-zeithistorische Analyse / Florian Kieslinger
Verfasser/ VerfasserinKieslinger, Florian
Begutachter / BegutachterinTeibenbacher Peter
Erschienen2011
Umfang81 Bl. : Zsfassung ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2011
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Steiermark / Geburtenstarker Jahrgang / Geschichte 1955-1965 / Steiermark / Geburtenstarker Jahrgang / Geschichte 1955-1965 / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-25920 Persistent Identifier (URN)
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Eine quantitative und qualitative Analyse des Babybooms in der Steiermark (1955-1965) [1.13 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Eine quantitative und qualitative Analyse des Babybooms in der Steiermark (1955-1965). Eine demographisch-zeithistorische Analyse.?Der Babyboom der 50er und 60er Jahre? ist derzeit angesichts der brisanten Pensionsdiskussion und der zunehmenden Unerfüllbarkeit des Generationenvertrages ein hochaktuelles und generationenübergreifendes Thema. Die momentane Überalterung unserer Gesellschaft ist nicht zuletzt auf die Geburtenüberschüsse der späten 50er und frühen 60er Jahre zurückzuführen, die nun das Rentenalter erreichen. Eine Rolle spielen hier auch auf die Geburtenrückgänge ab den 70er Jahren. Fertilität wird von biologischen, aber in einem großen Ausmaß auch von sozialen Faktoren beeinflusst. In der Zeit des Merkantilismus hatten die Herrschenden ein wachsames Auge auf die quantitative Entwicklung ihrer Bevölkerung, um die Steuerzahlungen und die Anzahl Ihrer Soldaten aufrecht zu erhalten. Prägender in Erinnerung sind die Bestrebungen im dritten Reich, die Bevölkerungszahlen in die Höhe zu treiben. Diese Punkte sollen aber in dieser Arbeit nicht weiter verfolgt werden. Ziel dieser Arbeit ist die Analyse hinsichtlich des Vorliegens eines Babybooms in den späten 50er und frühen 60er Jahren im Bundesland Steiermark, sowie die Ermittlung der Einflussfaktoren auf dieses Phänomen. Begonnen wird hierbei mit einer quantitativen Analyse, gefolgt von einer qualitativen Untersuchung des Sachverhaltes, wobei zunächst jeweils auf die Vorgehensweise und die Analyseinstrumente eingegangen wird. Die quantitative Analyse bestätigt das Vorliegen eines steirischen Babybooms in den 1950er und 1960er Jahren. In den steirischen Stadtgebieten mit einer Größe von 5.000 bis 20.000 Einwohnern konnte das untersuchte Phänomen eindeutig nachgewiesen werden. Lediglich in den Gemeinden mit etwa 1.500 Einwohnern war das Ergebnis nicht eindeutig. Auch die vermutete Differenz der Geburtenrate zwischen dem Norden und dem Süden des Bundeslandes konnte im Zuge der Auswertung bestätigt werden.

Zusammenfassung (Englisch)

Abstract: A quantitative and qualitative analysis of the baby boom in Styria (1955-1965). A demographic analysis from the point of view of contemporary history. These days "the baby boom of the 50s and 60s" has become an explosive topic within the discussion about pension income and the inability of fulfilling the contract between generations.The constant increase in the number of elderly people who have reached retirement age is a result of the excess of births over deaths in the late 50s and early 60s and the birth decline of the 70s. Fertility is influenced by biological and to a large extent by social factors. This means that in addition to the biological ability of reproduction certain social conditions are necessary for the decision of parenthood. In German-speaking countries birth rates are a very sensitive issue, as the terminology used when referring to family or population policies has negative connotations. In the period of mercantilism a close eye was kept on the quantitative development of the people in order to maintain tax payments and a sufficient number of soldiers. The efforts in the Third Reich to push up the population numbers have still remained in peoples? minds. The quantitative analysis shall be addressed first, followed by a qualitative examination, always dealing with the procedure of investigation and the description of the tools of analysis beforehand. The quantitative analysis confirmed the existence of a Styrian baby boom in the 50s and 60s of the twentieth century. In Styrian municipal areas with a size of 5,000 to 20,000 inhabitants, the phenomenon could be proved definitely. Only in municipalities with 1,500 inhabitants there were no clear results. Furthermore the presumed difference in fertility between the north and the south of the country could be verified in the course of evaluation.