Titelaufnahme

Titel
Dürfen Kommunisten träumen? : die Bildergalerie des ehemaligen Palastes der Republik / vorgelegt von Nicole Winterleitner
Verfasser/ VerfasserinWinterleitner, Nicole
Begutachter / BegutachterinEberlein Johann Konrad
Erschienen2011
Umfang143 Bl. : 2 Zsfassung + 1 CD-ROM ; Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2011
Anmerkung
Zsfassung in dt. u. engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Palast der Republik <Berlin> / Gemälde / Palast der Republik <Berlin> / Gemälde / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-25790 Persistent Identifier (URN)
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Dürfen Kommunisten träumen? [10.39 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Das Thema der Diplomarbeit sind die 16 Gemälde aus der Galerie des ehemaligen ?Palastes der Republik? der DDR, die 1974 bei 16 unterschiedlichen Künstlern von staatlicher Seite in Auftrag gegeben wurden.?Dürfen Kommunisten träumen?? ? war Generalthema und einzige Vorgabe an die Ausführenden zugleich. Die Gemälde zeitgenössischer Künstler aus der DDR mit sehr differenten Themen sollten durch ihre Zusammenführung in eine Galerie Zeugnis vom aktuellen gesellschaftlichen und politischen Zustand des Staates und der Gesellschaft ablegen. Mit ihrer Hängung in ?dem? Repräsentationsbau der Deutschen Demokratischen Republik war es ihre Aufgabe einen Überblick über die Vielfältigkeit sozialistisch-realistischer Kunst der nationalen wie auch internationalen Öffentlichkeit zu präsentieren. Das Ziel dieser Diplomarbeit ist es, anhand der kunstwissenschaftlichen Betrachtung die ideologischen Inhalte der einzelnen Bilder herauszuarbeiten und zu untersuchen, in welchem Ausmaß die Künstler ihre eigenen Vorstellungen von Politik und Gesellschaft in ihre Werke einfließen ließen und wo sie sich an die vom Regime erwarteten ideologischen Vorgaben adaptierten.Einleitend wird das Umfeld der Galerie geschildert: Ausgehend von ersten Ideen zum Bau eines ?Volkshauses?, über einen kurzen Abriss der wirtschafts- und kulturpolitischen Situation der 1970er Jahre bis hin zur Planungs- und Baugeschichte des Palastes.Das Hauptkapitel beschäftigt sich dann mit der Palastgalerie selbst, wobei es einleitend die Tradition bildkünstlerischer Ausstattungen historischer Kommunalbauten kurz anreißt. Danach wird die Genese der Gemäldegalerie beschrieben, von der Idee über die Auswahl des Themas und der Künstler bis hin zur ersten Hängung und dem heutigen Standort der Bilder. Anschließend folgt die Vorstellung der einzelnen Künstler und die ikonographische Untersuchung der 16 Bilder, auf der der Schwerpunkt der Arbeit liegt.

Zusammenfassung (Englisch)

The 16 paintings of the gallery of the former Palace of the Republic in the German Democratic Republic (GDR) are the main topic of this thesis. Those pictures were assigned by the government to 16 different artists. "Are Communists allowed to dream?" was the general topic chosen by the government and also the only parameter given to the artists. The aim of bringing those paintings together in the palace was to mirror the social and political state of the GDR and the inhabitants. Displaying them in the most representative building of the GDR should give an overview of the diversity of socialist-realist art to a national as well as international audience. In this thesis I want to find out the ideological contents of the pictures by means of scientific observation and further explore if the artists adopted the parameters of the regime or if they integrated their personal political views. To begin with I give an overview of the historical environment of the palace: starting with the idea to build a 'palace for the people', then a short outline on the economic and culture-political situation in the 1970s and finally about the planning and construction history of the palace. The main part of the thesis is on the gallery itself. Therefore it is important to understand the tradition of picture galleries in important historical buildings. The next part gives a short overview from the idea of a picture gallery, to the choice of topic and artists up to the current location of the paintings. The final part and main focus of the thesis is on the 16 artists and the iconographic observation of the paintings.