Titelaufnahme

Titel
Direktionalität beim Dolmetschen monologischer Reden: Vorlieben der Studierenden : eine Fallstudie am ITAT Graz / vorgelegt von Pia Mikac
Verfasser/ VerfasserinMikac, Pia
Begutachter / BegutachterinGrbic Nadja
Erschienen2011
Umfang145 Bl. : Zsfassung ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2011
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Dolmetschen / Monolog / Muttersprache / Fremdsprache / Ausgangssprache / Zielsprache / Dolmetschen / Monolog / Muttersprache / Fremdsprache / Ausgangssprache / Zielsprache / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-25687 Persistent Identifier (URN)
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Direktionalität beim Dolmetschen monologischer Reden: Vorlieben der Studierenden [0.87 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Direktionalität beim Dolmetschen monologischer Reden: Vorlieben der Studierenden - Eine Fallstudie am ITAT GrazObwohl professionellen Dolmetscher/innen in beiden Arbeitssprachen ausgezeichnete Sprachkenntnisse zugesprochen werden, geht aus einschlägigen Studien hervor, dass die Verstehens- und Produktionsfertigkeiten in der A-Sprache stärker ausgeprägt sind als in der Fremdsprache. Die Meinungen und Vorlieben bezüglich Direktionalität in der Dolmetschwissenschaft divergieren. Während auf der einen Seite die Dolmetschrichtung B-A aufgrund etwa der gewählteren Formulierungsmöglichkeiten vorgezogen wird, beziehen sich die Argumente für das Bevorzugen der Dolmetschrichtung A-B insbesondere auf die ausgezeichneten muttersprachlichen Verstehensfertigkeiten. Diese und zahlreiche weitere Argumente werden in dieser Arbeit näher beleuchtet. Im empirischen Teil der Arbeit werden anhand qualitativer und quantitativer Datenerhebungsmethoden die direktionalen Vorlieben der Studierenden und Lehrenden am Institut für Translationswissenschaft der Universität Graz (ITAT) beim Dolmetschen monologischer Reden untersucht. Für eine sorgfältige Fragebogenkonzipierung wurden zunächst zwei getrennte Fokusgruppeninterviews mit Lehrenden und Studierenden geführt. Nach der Datenauswertung und Fragebogenerstellung erging ein Fragebogen an alle Konferenz- und Bildungsdolmetschstudierenden und -lehrenden. Anhand der Auswertung dieser Fragebögen sollten nicht nur die direktionalen Vorlieben ermittelt, sondern gleichzeitig auch andere Fragen beantwortet werden, um festzustellen, welchen Kriterien einer qualitativ hochwertigen Dolmetschleistung die Befragten größere Bedeutung beimessen. Aus der Datenauswertung geht hervor, dass den Proband/innen inhaltliche und formale Qualitätskriterien gleichermaßen wichtig sind, und dass aufgrund der besseren muttersprachlichen Formulierungsfähigkeiten mehrheitlich lieber in die Muttersprache gedolmetscht wird.

Zusammenfassung (Englisch)

Directionality when interpreting monologic speeches: preferences of students - a case study at the ITAT in GrazInterpreters are often believed to have exquisite language skills in both their working languages, though respective studies show, that the production and perception skills in the A-language are superior to those in the B-language. The opinions on and preferences about directionality in interpreting studies are different. On the one hand, interpreting benefits in the direction B-A from the excellent ways of formulating meaning in the native language. On the other hand, the better comprehension skills in the A-language encourage interpreting into the B-language. Those and numerous additional arguments were amplified in this study. In the empirical part of this thesis qualitative and quantitative data have been collected to explore the preferences of students and lecturers at the Department of Translation Studies in Graz (ITAT) while interpreting monologic speeches. In order to thoroughly create the questionnaires, in the first instance two separate focus group discussions with teachers and students have been conducted. After the qualitative date has been analysed, questionnaires were sent out to all students and teachers of the modules ?conference interpreting? and ?sign language interpreting in educational settings?. The aim of these questionnaires was not only to examine the directionality preferences of students and lecturers but also the criteria which are in their mind crucial for a good interpreting performance. The data shows that the respondents consider both content and way of expression important for good interpreting performances. At the same time, however, they prefer interpreting into their A-language because of the superior production skills in that language.