Titelaufnahme

Titel
Pensionskassen und betriebliche Mitarbeitervorsorgekassen : eine empirische und modelltheoretische Analyse der steuerlichen Vorteile in der Vermögensverwaltung / Christoph Rath
Verfasser/ VerfasserinRath, Christoph
Begutachter / BegutachterinNiemann Rainer
Erschienen2011
UmfangXIII, 85, LII Bl. : Zsfassung ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2011
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Pensionskasse / Steuerrecht / Österreich / Pensionskasse / Steuerrecht / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-25568 Persistent Identifier (URN)
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Pensionskassen und betriebliche Mitarbeitervorsorgekassen [3.25 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Das österreichische Pensionssystem ist auf einem Drei-Säulen-Modell aufgebaut, das sich aus staatlicher betrieblicher und privater Vorsorge zusammensetzt. Der demographische Wandel verunsichert die Politik zunehmend und man ist sich bewusst, dass die staatliche Vorsorge in ihrer derzeitigen Form nicht mehr lange Bestand haben wird. Sie versucht dieser Herausforderung vorrangig dadurch beizukommen, indem sie unter anderem auf die betriebliche Altersvorsorge setzt und dort für die Bevölkerung durch steuerliche Vorteile Anreize schafft. Das Schlagwort ?steuerliche Progressionsvorteile? wird in den Diskussionen zur betrieblichen Altersvorsorge häufig als Kernargument genannt, wenn es daran geht deren Vorzüge aufzuzeigen. Gemeint ist damit die Minimierung bzw. Stundung des steuerlichen Aufwands in der Aktivzeit des Dienstnehmers. Der große Vorteil soll dabei nun darin liegen, dass im Endeffekt mehr Geld in die Altersvorsorge investiert werden kann, um dadurch ein höheres Vermögen zu Beginn der Pensionszeit zu erzielen, dass wiederum erst dann versteuert werden soll. Die steuerlich begünstigten höheren Einzahlungsbeiträge in diese Vorsorgeeinrichtungen sind jedoch nicht selten mit hohen Verwaltungskosten und ?gebühren verbunden. Die zentrale Fragestellung lautet daher ?In wieweit tragen diese steuerlichen Vorteile zu einem höheren Endvermögen im Vergleich zu einer möglichen Alternativinvestition ohne steuerliche Vorteile bei und wie hoch fällt dabei der Anteil der Verwaltungskosten aus??. In dem Zusammenhang gilt es natürlich, die Renditen der Vorsorgeeinrichtungen mit jenen der Alternativinvestition zu vergleichen. Schließlich soll mittels empirischer und modelltheoretischer Berechnungen überprüft werden, unter welchen Umständen ein Mehrwert entsteht und inwiefern die steuerliche Vorteilhaftigkeit mit den erzielten Renditen und den anfallenden Verwaltungskosten einerseits zusammen- und von der Gehaltsstruktur andererseits abhängt.

Zusammenfassung (Englisch)

The Austrian retirement plan consists of financial precautions funded by the government, employers, and privately, from the retirees themselves. Demographic change has an increasingly unsettling affect on politics, because they (the aging generation) know that the government-funded financial precaution will no longer exist. Politics tries to cope with demographic change by drafting pension plans in which tax benefits work as incentives for the population. The keyword, ?tax advantages or tax savings,? is always found as a core argument when talking about the advantages of employer-funded financial precaution. It is believed that if taxes are reduced during the time people work, they could expect to pay lower taxes at the beginning of their retirement in comparison to when they worked. The contributions that financial precaution institutions make are, however, often associated with high administrative expenses and fees. The central questions are ?How much do the tax benefits of the employer-funded retirement plans ultimately increase assets in comparison to possible alternative and privately-funded retirement plans, which do not receive fiscal benefits?? and ?How high must administrative costs and fees for the employer-funded option rise before it loses its advantage over the privately-funded retirement plan?? In this context, it is valid to compare the rates of return for the employer-funded retirement plans with those of the privately-funded plans. The findings should be checked using both empirical and model-theoretical methods of evaluation to see under which circumstances value is added and to what extent the fiscal advantageousness of the employer-funded retirement plan peaks. How the achieved rate of return and the accruing administrative expenses associate with each other will be evaluated, along with how they affect the financial advantageousness of the employer-funded retirement plan.