Titelaufnahme

Titel
Der Bergmann und der Lederer : vorindustrielle Lebenswelten in Mitteldeutschland und der Steiermark / vorgelegt von Ewald Matthias Tauber
Weitere Titel
The miner and the tanner. Pre - industrial living enviroments in Middle - Germany and in Styria
Verfasser/ VerfasserinTauber, Ewald Matthias
Begutachter / BegutachterinJontes Günther
Erschienen2011
UmfangV, 198 Bl. : Zsfassung + 1 CD-ROM ; Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2011
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Mitteldeutschland / Bergmann / Gerber / Berufsbild / Geschichte 1550-1917 / Steiermark / Bergmann / Gerber / Berufsbild / Geschichte 1550-1917 / Mitteldeutschland / Bergmann / Gerber / Berufsbild / Geschichte 1550-1917 / Online-Publikation / Steiermark / Bergmann / Gerber / Berufsbild / Geschichte 1550-1917 / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-25535 Persistent Identifier (URN)
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Der Bergmann und der Lederer [4.43 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Der Bergmann und der LedererVorindustrielle Lebenswelten in Mitteldeutschland und der Steiermark. Diese Arbeit ist ein Versuch, die Lebenswelten und Arbeitswelten der vorindustriellen Stände, Bergmann und Lederer, in ihren Eigenschaften als einander bedingende Berufe zu beschreiben. Beide handwerkliche Stände werden von ihren Ursprüngen heraus in ihrer zeitlichen und fachlichen Entwicklung skizziert. Markante Entwicklungsmerkmale sind hervorgehoben. Um einen interregionalen Vergleich vor der Nationalstaatlichkeit zu ermöglichen, wurden die vorindustriellen klassischen Bergbauregionen Mitteldeutschlands und die Steiermark ab dem 16 Jh. untersucht. Zum Wesen eines Handwerkes gehörten immer auch spezifische Reglementierungen und Rituale für Ausbildung, Arbeitsabläufe, Berufs- und Privatleben der handelnden Menschen. Das ständische Grundmuster der sozialen Ordnung prägte die Lebens- und Arbeitswelt des Bergmannes und des Lederers und bestimmt das Vermögen an sozialem und ökonomischem Kapital. Die technologische Weiterentwicklung im Montanwesen ab dem 16. Jh. führte auch zu mehr Bedarf an Lederprodukten. Die Verwendung des Leders in vielen Kernbereichen des Bergbaues, wie in der Wasserpumpenproduktion, der Förderung und der Aufbereitung, führten dazu, dass der arbeitstechnischen Kooperation zwischen dem Bergmann und dem Lederer eine Schlüsselstellung zugeschrieben werden muss. Die Analyse der Anwendungsbereiche des Leders im Montanwesen zeigt nicht nur die vielfältige Verwendbarkeit des Leders auf, sondern auch den zeitlichen Verlauf der Kooperation des Bergmannes mit dem Gerber. Ausgehend vom Grundlagenwerk des Georg Agricola von 1556 bis zu den Archivalien aus dem Sächsischen Staatsarchiv in Freiberg von 1917, konnte in dieser Diplomarbeit eine mindestens 361 Jahre dauernde Zusammenarbeit von Bergmann und Lederer nachgewiesen werden. Ewald Matthias Tauber, Graz im April 2011

Zusammenfassung (Englisch)

Pre ? industrial living environments in Middle ? Germany and in Styria. This diploma thesis is an attempt to describe the environments and work worlds of the two pre-industrial professions, miner and tanner, and their mutual dependency. The term ?European Ethnology and Cultural Anthropology? demands a look beyond our own national borders and back into the times before the national states. Both occupations, miner and tanner, are outlined by their origins and technical development.Determining development characteristics are emphasized. The classic pre-industrial mining regions of Central Germany and Styria were examined in order to provide an interregional comparison of the time before the national state, starting from the 16th century. Specific regimentations and rituals for training, operational sequences, professional, and private lives have always been part of the nature of the trade. The basic corporate pattern of the social order shaped the life and working sphere of the miner and the tanner, and determines the fortune of social and economic capital. The technological enhancements within the mining industry starting from the 16th century also led to increasing demand of leather products. The use of leather in many core areas of the mining industry, e.g. the production of water pumps, the hauling or the mineral processing, led to the fact that the professional co-operation between the miner and the tanner must be seen as a key position. The analysis of the application areas of leather in the mining industry points out not only it?s various usability but also the course of the co-operation of miners and tanners. On the base of the fundamental work of George Agricola written in 1556, to the Archivalien from the Saxonian State Archives in Freiberg from 1917, at least 316years of co-operation between miner and tanner could be proven in this diploma thesis. Ewald Matthias Tauber, Graz im April 2011

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