Titelaufnahme

Titel
Repression und Prävention im Zusammenhang mit Jugendkriminalität : rechtliche und faktische Möglichkeiten
Verfasser/ VerfasserinPolaschek, Jutta
Begutachter / BegutachterinSchmölzer Gabriele
Erschienen2011
UmfangV, 51 Bl. : Zsfassung ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2011
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Jugendkriminalität / Prävention / Österreich / Jugendkriminalität / Prävention / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-25494 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Repression und Prävention im Zusammenhang mit Jugendkriminalität [0.45 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Das Ziel dieser Diplomarbeit ist es, die Wirksamkeit von Prävention, als Mittel zur Vorbeugung bzw Verhinderung von sozial abweichendem Verhalten, und Repression, als vorbeugende Maßnahme gegen strafrechtlich relevantes Verhalten, vergleichend gegenüberzustellen, um festzustellen, welches Mittel präventiv wirksamer ist, um kriminellem Verhalten von Jugendlichen entgegenzuwirken.Ausgehend vom Jahr 2008, wird im ersten Teil der Arbeit die Jugendkriminalität in Österreich anhand der Gerichtlichen und Polizeilichen Kriminalstatistik aufgearbeitet. Der Hauptteil der Diplomarbeit befasst sich mit Repression und Prävention bei kriminellen Jugendlichen. Die repressive Wirksamkeit des Jugendstrafrechts wird anhand von Diagrammen, welche auf der Wiederverurteilungsstatistik 2008 beruhen, illustriert. Basierend auf dem Sicherheitsbericht 2008 des Bundesministeriums für Inneres wird ferner die Anzahl Diversionsanbote bei Jugendlichen im Jahr 2008 analysiert. In einer weiterführenden Analyse betreffend die Diversion werden der Tätigkeitsbereich des Vereins Neustart und die Wiener Jugendgerichtshilfe näher beleuchtet. Einen weiteren wichtigen Teil der Arbeit stellt die Prävention bei kriminellen Jugendlichen dar. Daher werden die Arbeit des Kriminalpolizeilichen Beratungsdienstes, der Jugendpolizei, der Kontaktbeamten der Wiener Sicherheitswache sowie die aktuellen Projekte, welche im Rahmen der Jugendkriminalprävention durchgeführt werden, als Beispiele für den positiven Einfluss dieser Präventionsarbeit auf Jugendliche dargestellt.Als Schlussfolgerung daraus kann festgehalten werden, dass die Wirksamkeit von Repression und Prävention bei einer kombinierten Anwendung beider Maßnahmen wohl am größten sein dürfte. Ein Zusammenspiel aus präventiver Arbeit und Projekten mit den Möglichkeiten, welche das Jugendstrafrecht bietet, wird mE wohl die effektivste Methode sein, auch zukünftig gegen Jugendkriminalität vorzugehen.

Zusammenfassung (Englisch)

The aim of this diploma thesis is to provide a comparison concerning the efficiency of prevention, as an instrument against social abnormal behavior, and repression, as a measure against behavior which violates the penal law, in order to find which one of these measures tends to be more effective in preventing society from criminal behavior of juveniles.The first part of the thesis deals with juvenile delinquency in Austria based on federal statistics of criminality for the year 2008. However, the main part of the diploma thesis focuses on both repression and prevention as measures for preventing juveniles from committing a crime. A series of diagrams based on the statistics of reconvictions from the year 2008, illustrates the repressive effect of criminal law relating to young offenders. The number of offers of diversion in 2008 is analyzed on the basis of the security report 2008 from the Federal Ministry of Internal Affairs. Furthermore, there is an additional analysis which provides an insight into the activities of the ?Verein Neustart? and of the ?Wiener Jugendgerichtshilfe?. Another important aspect of this diploma thesis is the method of prevention used to stop criminal juveniles from breaking the law. Thus, the activities of the consulting service of the criminal investigation department as well as the work of a police task force for juveniles and liaison officers working with juveniles in Vienna are illustrated, along with projects, which are currently in operation to prevent juveniles from committing a crime, are discussed. These projects serve as an example for the positive influence of prevention work on juveniles.As a summary of the results I maintain that repression and prevention would be most effective if both measures are combined. Thus, a combination of prevention work and projects dealing with juvenile law would be the most efficient approach against juvenile delinquency.