Titelaufnahme

Titel
The power of musicality in Samuel Beckett's radio plays : an intermedial study between sound and silence / vorgelegt von Gudrun Wenninger-Weinzierl
Verfasser/ VerfasserinWenninger-Weinzierl, Gudrun
Begutachter / BegutachterinMahler Andreas
Erschienen2011
Umfang96 Bl. : Zsfassung + 1 CD-ROM
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2011
Anmerkung
Zsfassung in dt. Sprache
SpracheEnglisch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Beckett, Samuel / Hörspiel / Musikalität / Beckett, Samuel / Hörspiel / Musikalität / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-25260 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
The power of musicality in Samuel Beckett's radio plays [0.43 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Das Ziel dieser Arbeit ist es einige zeitgenössische Blickpunkte der Analyse und Wertschätzung der Audioliteratur zu behandeln welche im allgemeineren Kontext der Intermedialität untersucht und insbesondere im Rahmen der musikalisch-literarischen Studien, eine Disziplin der literarischen Forschung welche sich auf die Untersuchung musikalischer Elemente in literarischen Werken konzentriert, betrachtet werden. Diesbezüglich werden einige theoretische und typologische Aspekte der Intermedialität sowie der Musikalisierung literarischer Texte, welche für ein umfassendes Verständnis dieser Arbeit relevant sind, erklärt und hervorgehoben. Der zweite Teil der Arbeit behandelt Samuel Becketts Hörspiele und diskutiert diese im Rahmen der Musikalisierung. Das Hauptaugenmerk richtet sich auf die genaue Verwendung von Musik und die Musikalität dieser Stücke. Es wird gezeigt, dass der Autor das Medium Radio und vor allem die Musik verwendet um seinen Zweifel gegenüber der Sprache auszudrücken. In seinen Hörspielen verdeutlicht Beckett die Fragilität der Kommunikation und Sprache vor allem durch die Verwendung von Themen wie zum Beispiel Einsamkeit, Verzweiflung, Verfall und Stillstand und lenkt die Aufmerksamkeit der Zuhörer auf den Rhythmus der Sprache und vor allem auf die in der Sprache und Stille innewohnenden Musik. Es wird gezeigt, dass Beckett Musik einsetzt um Sprache zu verfremden, um die Ausdruckslosigkeit der Sprache hervorzuheben und um der Trostlosigkeit und dem Leid besonderen Ausdruck zu verleihen und somit seine generelle Meinung im Bezug auf die Sprache rechtfertigt und begründet.

Zusammenfassung (Englisch)

The aim of this thesis is to add some contemporary perspectives to the analysis and appreciation of audioliterature, which will especially be discussed in the context of musico-literary studies, a thriving discipline of literary research which has lately been introduced into the field of intermediality and which has been introduced by Wolf as ?musicalized literature? and which examines the musical quality within literary artefacts. Regarding this, some aspects, which are relevant to a basic theoretical and typological framework of word and music studies, will be highlighted in order to provide an overall understanding of the thesis. The second part of the thesis provides a contribution to Samuel Beckett?s radio plays and discusses these plays within the context of the musicalization of literature. Special emphasis will be put on Beckett?s precise use of music and the particular musicality which can be found in the author?s unique radio plays. It will be shown that Beckett used the aural medium radio and music in order to show his distrust of language?s expressive ability. With the help of his major themes, such as, loneliness, distress, desolation and identity the author highlights this fragility of communication and language. He demonstrates the breakdown of language and its lost function as a means of communication and thus directs the listener?s attention to the rhythm of language and especially to music which is inherent in language as well as in silence. It will be shown that this exclusive use of music as well as silence is used by Beckett in order to alienate and de-construct language as well as any stable meaning, to empty language of its referential meaning and to enhance desolation and distress and thus emphasize and justify his general view about language.