Titelaufnahme

Titel
Rekonstruktion einer barocken Opernbühne / vorgelegt von Reinhard Germann
Verfasser/ VerfasserinGermann, Reinhard
Begutachter / BegutachterinWalter Michael
Erschienen2011
Umfangca. [80] Bl. : Zsfassung + 1 CD-ROM ; überw. Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2011
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Bühne / Oper / Barock / Rekonstruktion / Bildband / Bühne / Oper / Barock / Rekonstruktion / Bildband / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-25133 Persistent Identifier (URN)
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Rekonstruktion einer barocken Opernbühne [8.59 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Arbeit umfasst die Rekonstruktion der Pläne, der Mechanik und künstlerischer Aspekte einer barocken Opernbühne des 18. Jahrhunderts, umgesetzt in Form eines Modells im Maßstab 1:20. Das Modell besteht rein aus Holz, Metall, Leinen und Hanfschnüren, sämtliche Bühneneffekte können per Hand über historisch korrekte Seilzüge bewegt und in Szene gesetzt werden. Ziel der Arbeit ist eine praktische Demonstrationsmöglichkeit des barocken "Zaubertheaters", das Szenenwechsel auf offener Bühne binnen weniger Sekunden erlaubte. Die technischen Möglichkeiten des Modells beinhalten den gleichzeitigen Wechsel sämtlicher Kulissenwagen, eine Hebebühne, gleichzeitiger Wechsel aller Sofitten, zwei kleinere Flugmaschinen, die horizontal und vertikal entkoppelt bewegt werden können, bewegliche Wolken und eine größere Flugmaschine, die ebenfalls horizontal und vertikal entkoppelt bewegt werden kann. Zusätzlich wurde eine "Donnermaschine" rekonstruiert, die in die Bühne integriert werden kann. Aufgrund der halb geschlossenen Struktur des Modells können in weiterer Folge auch Lichteffekte demonstriert werden. Die Untermaschinerie besteht größtenteils aus der Mechanik für die Kulissenwagen, die über eine zentrale Achse und Seilzüge bewegt werden können. Über eine kleinere Achse und entsprechenden Seilzug wird die Hebebühne unter dem Proszenium bedient. Die Obermaschinerie besteht aus den Sofitten und Abschlussprospekten, die ebenfalls über eine zentrale Achse gesteuert werden. Über kleinere Achsen werden Flugmaschinen und Wolkenmaschine von den Arbeitsgalerien aus gesteuert. Der Schnürboden dient rein den Seilführungen, und Umlenkungen auf die beiden Arbeitsgalerien. Der Dachboden bietet neben Seilführungen und Seilzügen auch die Möglichkeit, zusätzliche Bühnenausstattung anzubringen. Zu den unbeweglichen Ausstattungsmerkmalen zählen der um vier Prozent ansteigende Bühnenboden, Proszenium mit Säulenportal, vier Arbeitsgalerien und halbseitig aufgezogene Fassade.

Zusammenfassung (Englisch)

The work comprises a reconstruction of the plans, the mechanisms and the artistic aspects of an Eighteenth Century baroque opera stage by means of a model in the scale of 1:20. The model is made of wood, metal, linen and hemp-ropes only, and all stage-effects can be activated and operated by hand via historically accurate pulleys. The work?s aim is to provide a possibility to demonstrate the baroque magic theatre, which allowed a change of scenery on open stage within seconds. These technical possibilities contain a change of all scenery wagons, as well as all Sofitten at the same time; a lifting platform; two smaller and a bigger flying machinery, all moveable horizontally and vertically; moveable clouds. An additional reconstruction of a thundermachine, which can be integrated in the stage, completes the features. Due to the half-closed structure of the model it is also possible to furthermore demonstrate light-effects. The lower machinery consists mainly of the mechanisms for the scenery wagon which can be steered via a central axle and pulleys. Another, smaller, axle and a matching pulley operates the lifting platform below the proscenium. The upper machinery controls the Sofitten and the Abschlussprospekte, again handled via a central axle. Smaller axles, directed from the working galleries, are responsible for the flying machinery and the clouds. The flyspace is merely for guiding ropes and redirecting them to the working galleries. Additionally, the attic offers space for extra decor or scenery. The stationary highlights are the stage-floor with a gradient of 4 percent, the proscenium arch with columns, four working galleries and the façade, which was built on one side only to permit a closer look at the inside. The thesis consist first and foremost of the model itself, as well as an additional documentation illustrating the reconstruction of the plans, the function of the mechanisms and the artistic aspects based on photographs and sketches.