Titelaufnahme

Titel
English-French bilingualism in Quebec : the acquisition of literacy skills / vorgelegt von Michaela Reisner
Verfasser/ VerfasserinReisner, Michaela
Begutachter / BegutachterinPeltzer-Karpf Annemarie
Erschienen2011
UmfangIII, 121 Bl. : Zsfassung + 1 CD-ROM ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2011
Anmerkung
Zsfassung in dt. Sprache
SpracheEnglisch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Québec / Zweisprachigkeit / Schreib- und Lesefähigkeit / Québec / Zweisprachigkeit / Schreib- und Lesefähigkeit / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-25073 Persistent Identifier (URN)
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English-French bilingualism in Quebec : the acquisition of literacy skills [2.1 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Bilingualismus (Englisch, Französisch) findet man in Kanada vor allem in Quebec, während in den restlichen kanadischen Provinzen vorwiegend Englisch gesprochen wird. Ziel dieser Arbeit ist es, zu untersuchen, wie zweisprachige Studierende und HochschulabsolventInnen Lese- und Schreibfähigkeiten in beiden Sprachen erworben haben. Daraus resultierende Fragen sind: Lernen Kinder, die regelmäßigen Kontakt mit englischer und französischer Sprache haben, leichter lesen und schreiben? Beeinflussen die Lese- und Schreibfähigkeiten der Erstsprache (L1) jene in der Zweitsprache (L2) oder ist es umgekehrt der Fall? Ist das Lese- und Schreibniveau von KanadierInnen mit Französisch als L1 und Englisch als L2 ungefähr das gleiche wie jenes von KanadierInnen mit Englisch als L1 und Französisch als L2? Im theoretischen Teil dieser Arbeit wird ein Einblick in Bilingualismus sowie bilinguale Lese- und Schreibfähigkeiten gegeben. In diesem Kontext wird auch die Rolle des Gehirns behandelt. Die Phasen von Lese- und Schreibfähigkeiten werden ebenfalls näher beleuchtet. Im empirischen Teil werden 30 Fragebögen analysiert, die von der bilingualen Zielgruppe in Montreal ausgefüllt wurden. Ihre Entwicklung von Lese- und Schreibfähigkeiten in Englisch und Französisch wird mit relevanter Literatur verglichen. Forschungsergebnisse sind unter anderem, dass zweisprachige Personen einen Vorteil haben, Lese- und Schreibfähigkeiten zu erwerben, obwohl individuelle Kriterien (z.B. Alter, Begabung, Motivation) diese Fähigkeiten beeinflussen können. Erworbene Sprachfähigkeiten in der L1 beeinflussen oft Lese- und Schreibfähigkeiten in der L2 und umgekehrt. Interessant ist auch, dass KanadierInnen mit Französisch als L1 oft kompetentere Fähigkeiten in ihrer L2 aufweisen, obwohl sie Englisch in der Regel später lernen, als KanadierInnen mit Englisch als L1.

Zusammenfassung (Englisch)

English-French bilingualism is predominant in Quebec, whereas in other provinces of Canada, English is primarily spoken. The aim of this study is to investigate how English-French bilinguals have acquired literacy skills in both languages. Questions that arise are: Do children who are exposed to English and French on a regular basis early on have an advantage learning to read and write? Does L1 literacy affect L2 literacy or vice versa? Do L1 French speakers (with English as L2) and L1 English speakers (with French as L2) have approximately the same level of proficiency in literacy skills in their L2? The theoretical part of this thesis provides a general insight into the fields of bilingualism and biliteracy. Furthermore, the role of the brain in these two fields is presented. In addition, biliteracy is described in more detail with reference to different developmental stages. In the empirical part, 30 questionnaires, completed by bilingual university students and graduates in Montreal who had acquired their L2 at a very young age, are analyzed. The participants? development of biliteracy is compared to prior studies. Main research findings are that English-French bilinguals tend to have an advantage in acquiring literacy skills, although exceptions due to individual differences (e.g. age, aptitude, motivation etc.) are possible. Language skills developed in the L1 seem to influence literacy in the L2 to a certain degree; transfer from L2 to L1 literacy is likely when living in an L2 environment. An interesting finding is that L1 French speakers seem to be more proficient in English than L1 English speakers in French, although L1 French speakers generally learn English later than L1 English speakers learn French.