Titelaufnahme

Titel
Datenschutz in social networks - vier Dienste im Vergleich / vorgelegt von Sandra Erlacher
Verfasser/ VerfasserinErlacher, Sandra
Begutachter / BegutachterinStaudegger Elisabeth
Erschienen2011
Umfang108 Bl. : Zsfassung ; Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2011
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Internet / Soziales Netzwerk / Datenschutz / Österreich / Internet / Soziales Netzwerk / Datenschutz / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-24970 Persistent Identifier (URN)
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Datenschutz in social networks - vier Dienste im Vergleich [1.14 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Soziale Netzwerke wie Facebook, MySpace, Twitter und StudiVZ, erfreuen sich in letzter Zeit immer größerer Beliebtheit. Auch wenn viele Menschen sich an den zahlreichen Vorteilen dieser Errungenschaft erfreuen, so bringt sie andererseits viele Probleme mit sich. Datenschützer kritisieren vor allem den lockeren Umgang der Netzwerkbetreiber mit den Nutzerdaten. Da es aus datenschutzrechtlicher Sicht etliche interessante Aspekte im Zusammenhang mit social networks gibt, beschränkt sich diese Arbeit auf zwei Themengebiete. Es handelt sich dabei um die Nutzung solcher Netzwerke und um die Datenweitergabe durch die Betreiber an Dritte. Zu diesem Zweck wird ein Vergleich zwischen Facebook, StudiVZ, MySpace und Spickmich.de angestellt. Der erste Teil der Arbeit konzentriert sich auf technische Aspekte, die für das Verständnis des rechtlichen Teils notwendig sind. Danach wird auf die Unterschiede in der Nutzung zwischen den einzelnen Netzwerken eingegangen.Der rechtliche Abschnitt bezieht sich auf die Weitergabe von Nutzerdaten an Dritte. Die rechtliche Beurteilung wird anhand des DSG 2000 vorgenommen. Als Grundlage für die Prüfung werden die AGB der vier untersuchten Netzwerke herangezogen.Speziell die amerikanischen Gemeinschaftsplattformen verstoßen vielfach gegen österreichisches Recht. Einige der in den AGB festgeschriebenen Klauseln widersprechen dem DSG 2000 und wurden als nichtig beurteilt. Dies liegt daran, dass in den USA ein sehr niedriges Datenschutzniveau herrscht. Die Problematik, die sich für die Nutzer stellt, ist, dass sie die ihnen nach österreichischem Recht zustehenden Ansprüche gegen ausländische Unternehmen nicht durchsetzen können. Aus den kollisionsrechtlichen Regelungen hat sich für alle geprüften Fälle herausgestellt, dass das DSG 2000 nicht anwendbar ist, sondern ausländisches Recht.

Zusammenfassung (Englisch)

The popularity and usage of social networks like Facebook, MySpace, Twitter and StudiVZ is thoroughly increasing these days. Although many people enjoy the numerous advantages provided by those new accomplishments, consequent problems have to be acknowledged. Privacy groups criticise the casual handling of users? private data by network providers. Due to the several aspects that this issue entails, this thesis is confined to two main topics. On one hand the usage of such networks and on the other hand the data transfer to third parties. For this purpose the websites Facebook, StudiVZ, MySpace and spickmich.de will be compared and contrasted. The first part of the thesis concentrates on the technical aspects that are essential to grasp the juridical part. Furthermore the differences in utilization of the social networks will be highlighted.The juridical part refers to the data transfer to third parties. The legal assessment will be based on the ?Datenschutzgesetz 2000?. The general terms and conditions of each of the four analyzed social networks will function as the foundation for the judgement.Throughout the research it emerged that especially American networks violate against the Austrian law. Many of the established clauses of the site policy and the data protection regulations disagree with the DSG 2000 and thus are judged as null and void. That is because there is a very low level of data privacy in the USA. The problem lies in the fact that the private users cannot enforce their charges given by Austrian law against foreign companies. The clash of the diverse legal regulations of all analyzed cases results that the DSG 2000 is non-applicable.