Titelaufnahme

Titel
Telefondolmetschen im Krankenhaus - sinnvolle Alternative oder Ergänzung zum Dolmetschen vor Ort? : eine Fallstudie zu Durchführbarkeit, Befindlichkeit und Qualität / vorgelegt von Nora-Magdalena Walzer
Weitere Titel
Telephone interpreting at the Hotel - good alternative or complement to face-to-face interpreting? A case study of feasibility, well-being and quality
Verfasser/ VerfasserinWalzer, Nora-Magdalena
Begutachter / BegutachterinGrbic Nadja
Erschienen2011
Umfang155 Bl. : Zsfassungen + 1 CD-ROM ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2011
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Krankenhaus / Dolmetschen / Telefon / Krankenhaus / Dolmetschen / Telefon / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-24679 Persistent Identifier (URN)
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Telefondolmetschen im Krankenhaus - sinnvolle Alternative oder Ergänzung zum Dolmetschen vor Ort? [1.27 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

In anderen Ländern ersetzt/ergänzt Telefondolmetschen häufig das klassische Dolmetschsetting, in Österreich ist diese Form des Dolmetschens noch wenig verbreitet. Ziel der vorliegenden Studie war es, die Befindlichkeit aller involvierten Gesprächsparteien ? ÄrztIn, Patientin und Dolmetscherin ? bei telefonisch gedolmetschten Gesprächen an der Universitätsklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe des LKH Graz zu erheben sowie die Durchführbarkeit und Qualität von Telefondolmetschungen zu prüfen. Vor Beginn der Studie wurden folgende Hypothesen aufgestellt: Erstens, Telefondolmetschen ist vom technischen Standpunkt her durchführbar. Zweitens, ÄrztInnen und Patientinnen fühlen sich mit der Telefondolmetschmethode wohl. Drittens, von den Dolmetscherinnen wird ein gewisses Unbehagen wegen des fehlenden visuellen Kontaktes erwartet. Viertens, in Bezug auf die Qualität der Dolmetschungen sehen alle Gesprächsparteien Verbesserungsmöglichkeiten. Zudem wurden Vergleiche zu einer bereits existierenden Studie über Videodolmetschen an der Gynäkologie im LKH Graz angestellt, um Präferenzen der Gesprächsparteien für die eine oder die andere Technik festzustellen.Zur Überprüfung der Hypothesen wurden Patientinnen, ÄrztInnen und Dolmetscherinnen gebeten, nach jedem per Telefon gedolmetschten Gespräch einen Fragebogen auszufüllen. Zusätzlich wurden nach Ablauf der Studie jeweils drei ÄrztInnen und Dolmetscherinnen mittels Leitfadeninterviews persönlich befragt. Nach Auswertung der Ergebnisse stellte sich heraus, dass Telefondolmetschen von ÄrztInnen und Patientinnen vor allem aufgrund der schnellen Verfügbarkeit und Professionalität der Dolmetscherinnen geschätzt wird. Am kritischsten äußerten sich die Dolmetscherinnen, die besonders den fehlenden visuellen Kontakt und Mängel bei der Tonqualität beanstandeten. Insgesamt wurde Telefondolmetschen von allen Gesprächsparteien als praktikable Ergänzung zum klassischen Setting gut aufgenommen und gilt als technisch durchführbar.

Zusammenfassung (Englisch)

While in other countries telephone interpreting is often used to replace or complement classical interpreting settings, this type of interpreting is not very common in Austria. The objective of this thesis is to test the feasibility and quality of telephone interpreting and how the dialogue partners ? physicians, patients and interpreters - feel about this method of interpreting at the department of gynaecology at the hospital LKH Graz.Prior to the study, the following hypotheses were proposed: First, telephone interpreting is technically feasible. Second, physicians and patients will feel comfortable with the method of telephone interpreting. Third, the interpreter will feel a certain amount of discomfort due to the lack of visual contact. Fourth, all dialogue partners, physicians, patients and interpreters, will state that the quality of telephone interpreting can be further improved. In addition to these hypotheses, this thesis proposes a comparison with an existing study on video interpreting at the department of gynaecology at the LKH Graz. This comparison will show the technical preferences of the dialogue partners.To test the hypotheses, patients, physicians and interpreters were asked to fill out a questionnaire after each telephone interpretation. Furthermore, at the end of the study, three physicians and three interpreters were interviewed personally in guided interviews.The results of the study show that physicians and patients appreciate telephone interpreting because of its quick availability and the professionalism of the interpreters. Interpreters were more critical of the method of telephone interpreting because of bad audio quality and the lack of visual contact. In general, however, all dialogue partners were content with the method of telephone interpreting, which can therefore be considered to be technically feasible.

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