Titelaufnahme

Titel
Die Bedarfsorientierte Mindestsicherung in Österreich-Lehren aus den sozialen Sicherungssystemen der USA und Dänemarks / Lisa-Maria Wendler
Verfasser/ VerfasserinWendler, Lisa-Maria
Begutachter / BegutachterinSteiner Michael
Erschienen2011
UmfangV, 72 Bl. : Zsfassung ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2011
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Garantiertes Mindesteinkommen / USA / Dänemark / Österreich / Garantiertes Mindesteinkommen / USA / Dänemark / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-24668 Persistent Identifier (URN)
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Die Bedarfsorientierte Mindestsicherung in Österreich-Lehren aus den sozialen Sicherungssystemen der USA und Dänemarks [2.3 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Einführung der Bedarfsorientierten Mindestsicherung (BMS) prägt seit Monaten die österreichische Medienlandschaft und das politische Geschehen. Da es diesbezüglich nach wie vor diskussionswürdige Punkte gibt, ist es das Ziel der vorliegenden Arbeit einen Dreiländervergleich, zwischen den sozialen Sicherungssystemen Österreichs, Dänemarks und den USA anzustellen, um daraus Lehren für die Konzeption der BMS ziehen zu können. Die Auswahl der Vergleichsländer basiert auf Esping - Andersens Wohlfahrtsstaatentypologie. Nach einer ausführlichen Beschreibung der Geschichte, Ziele und der BMS in Österreich, folgt die Darstellung der internationalen Systeme. Weiters erfolgt ein Verweis auf die Transparenzdatenbank, welche ebenso eine Rolle in der Debatte um die BMS einnimmt. Im internationalen Vergleich ergeben sich aus beiden Ländern geeignete Handlungsorientierungen für Österreich. Gute Ansätze um das bestehende Modell zu ergänzen und verbessern, sind die Forcierung verpflichtender Arbeitsmaßnahmen, die Einführung strikterer Sanktionen und die stärkere Einbindung der BezieherInnen in den Arbeitsmarkt. Im Gegenzug ist ein großzügigeres Angebot an Betreuungs-/Beratungsleistungen und Rechten seitens der BezieherInnen erstrebenswert. Ein individueller Handlungsplan nach dänischem Vorbild und der daraus resultierende erfolgreiche Matching-Prozess stellt eine gute Alternative zum nach wie vor undurchsichtigen Kategorisierungsprozess der LeistungsempfängerInnen im Rahmen der BMS dar. Insgesamt betrachtet gibt es in Österreich nach wie vor Handlungsbedarf im sozial- und arbeitsmarktpolitischen Bereich. Den Problemen könnte allerdings zumindest teilweise mit Aspekten sowohl des dänischen, als auch des amerikanischen Modells Abhilfe geschaffen werden.

Zusammenfassung (Englisch)

For months the adaption of the means-tested minimum income hit the headlines of the Austrian media and was in the middle of the political debate. Since there are still a couple of issues, the aim of this thesis is to perform a three-country comparison between the social security systems in Austria, Denmark and the US in order to draw lessons from that for the conception of the BMS. The countries? selection is based on Esping Andersen?s social welfare state typology. After a detailed description of the history, the goals and the embodiment of the BMS in Austria, the international systems are specified. This is followed by a remark about the ?Transparenzdatenbank?, which also plays an important role within the ongoing discussion about the BMS. The international comparison yields a number of appropriate recommendations for Austria. Good approaches to amend or improve the existing model would be the promotion of obligatory work programs, the introduction of stricter sanctions and to promote the integration of the recipients into employment. In return a broader offer of supervision and advisory services as well as improved rights for the recipients would be desirable. The Danish role model of an individual action plan and the resulting matching process would make a good alternative to the nontransparent categorization procedure suffered by the beneficiaries of the BMS. Summing up, there is still need for action in Austria?s social policy as well as in the field of labour market policy. These problems could at least to some extent be solved by aspects of the Danish and American models.