Titelaufnahme

Titel
Ein Prototyp für einen österreichischen Patentatlas : Konzeption, wissenschaftliche Fundierung und Durchführung einer regionalen Patentdatenanalyse / Michael Kuhn
Verfasser/ VerfasserinKuhn, Michael
Begutachter / BegutachterinSchlögl Christian ; Vorbach Stefan
Erschienen2011
UmfangIX, 184 Bl. : Zsfassung ; Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftGraz, Univ., Diss., 2011
Anmerkung
Diss. ist gesperrt
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (GND)Österreich / Patentdokumentation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-24649 Persistent Identifier (URN)
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Ein Prototyp für einen österreichischen Patentatlas [2.25 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit beinhaltet die Konzeption sowie die Erstellung eines Prototyps eines österreichischen Patentatlanten. Die Priorität der Ausführungen liegt vor allem darin, den Leser und Anwender insofern zu sensibilisieren, als dass Auswertungen und Interpretationen von Patentdaten mit großer Sorgfalt vorzunehmen sind. Hintergrund dafür ist nicht nur das zum Teil undurchsichtige Patentsystem an sich, sondern auch die Auswahl der Patentdaten, auf Basis derer Ergebnisse und Empfehlungen entstehen. Durch Darstellung diverser Publikationen der Patentliteratur und den damit verbundenen Unschärfen und Einschränkungen wird schon zu Beginn der Arbeit deutlich, dass eine uneingeschränkte Anwendbarkeit von Patentanalysen nicht möglich ist. Es entsteht somit die Frage, ob Patentdaten überhaupt als Datengrundlage für diverse Ausarbeitungen geeignet sind. Eine ausführliche Literaturstudie soll daher die sehr gegensätzlichen Ansichten zum Ausdruck bringen. Basierend auf den Erkenntnissen aus der Literatur wird in weiterer Folge ein Konzept für einen österreichischen Patentatlanten entworfen. Dabei werden unterschiedliche Möglichkeiten aufgezeigt und kritisch betrachtet. Zum Teil finden dabei Vorschläge aus der Literatur Anwendung, aber auch eigene Überlegungen fließen ein. Nach der Präsentation des Patentatlanten erfolgen diverse Analysen und Vergleiche, die zum einen die Validität der Daten prüfen sollen und zum anderen Aufschluss über die möglichen Anwendungen geben. Auch hierbei wird stets auf die Sensibilität der Daten hingewiesen, wobei speziell Vergleiche äußerst problematisch sind, da zum Teil völlig unterschiedliche Konzepte zur Anwendung kommen. Im Zuge der angestellten Vergleiche und Analysen wird versucht, diverse Forschungsfragen zu beantworten. Die Arbeit ist als erster Anstoß zur Erstellung und Veröffentlichung von in regelmäßigen Abständen entstehenden Patentatlanten gedacht.

Zusammenfassung (Englisch)

In this PhD thesis a prototype of a patent atlas for Austria is modelled and developed. A major aim is to sensibilize the reader with regards to the problems and pitfalls when using patent data. Analyse and interpretations of patents need to be done very carefully due to the complexity of the patent system itself. A presentation of various papers using data of the German Patentatlas shows that an unrestricted use of patent data is not possible. This leads to the question if patent data can be used as a source for decision makers at all. A huge amount of patent literature is in concern of this topic. The different positions are shown in an analysis of the relevant literature. As a result of analysing various papers the findings are used to enhance the quality of an Austrian Patentatlas. The drafts for the data creation process are based on these ideas. Several concepts presented in the literature are combined with own ideas to get a solid data basis. At this point attention is again paid to the sensitivity of the resulting database by means of smallconceptual changes. After presenting the Austrian Patentatlas, the data is analysed and compared to other patent sources to validate the results. By showing different ways of analysing patent data the reader should be inspired to do further work on this topic. Again it is shown that comparisons can not be done easily as different sources use different concepts which lead to different data base. A way to avoid these difficulties is to use trend- or correlation analysis. Various research questions can be answered by the data of the Patentatlas. The PhD thesis is a first concept for creating and publishing an Austrian Patentatlas on a periodical basis. Concerning the development of the German Patentatlas the author hopes to find much attention in future publications.