Titelaufnahme

Titel
Einer scheitert. Einer stirbt. Einer schreibt. Der Habitus des Künstlers und Naturwissenschaftlers in Thomas Bernhards Romanen 'Korrektur' und 'Der Untergeher'.
Weitere Titel
One dies. One Fails. One writes. The artistic an scientific habitus in Thomas Bernhard's novels 'Korrektur' and 'Der Untergeher'.
Verfasser/ VerfasserinKutej, Florian
Begutachter / BegutachterinMüller-Kampel, Beatrix
ErschienenGraz, 2017
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2017
Anmerkung
Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüft
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
DokumenttypDiplomarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-117238 Persistent Identifier (URN)
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Einer scheitert. Einer stirbt. Einer schreibt. Der Habitus des Künstlers und Naturwissenschaftlers in Thomas Bernhards Romanen 'Korrektur' und 'Der Untergeher'. [1.05 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit liest die beiden Romane Korrektur und Der Untergeher in der literatursoziologischen Tradition Pierre Bourdieus. Voraussetzung für eine solche Herangehensweise an die Texte Thomas Bernhards ist die Erarbeitung der theoretischen Konzepte Bourdieus. Dementsprechend beschäftigt sich ein Teil der Arbeit mit dessen gesellschafts- und literaturtheoretischen Thesen.Wie sich zeigt, ist für eine vollumfassende Lektüre der Werke ein Verständnis mehrerer Ebene vonnöten, weswegen die Arbeit sich dem historischen und literarischen Feld Österreichs ebenso widmet, wie sie persönliche Dispositionen Bernhards nachzeichnet, um diese Faktoren schließlich in der Analyse der Positionierungsakte zusammenzuführen. Es offenbaren sich, ganz im Sinne Bourdieus, erstaunliche Homologien zwischen den Feldern.Außerdem beschäftigt sich die Arbeit auf inhaltlicher Ebene mit den fiktionalen Versuchen gesellschaftlichen Wandels und geht nicht nur der Frage nach, ob sich die neuen Ordnungen durchsetzen können und ein Leben in ihnen gelingt, sondern beschäftigt sich auch mit den Gründen des Gelingens oder Scheiterns. Die beiden Romane eignen sich aufgrund diverser Parallelen zum Vergleich. So entsteht ein Bild des von Bernhard entworfenen künstlerischen und naturwissenschaftlichen Habitus, der sich vor allem durch seine Radikalität auszeichnet.

Zusammenfassung (Englisch)

This paper offers a socio-literary reading of the two novels Korrektur and Der Untergeher in the tradition of by Pierre Bourdieu. To do so it is required to establish an understanding of these concepts first. Therefore, a part of the paper elucidates the key theorems of Bourdieus understanding of society.Analysis in this tradition also requires an understanding of the historic field, the literary field but also certain personal dispositions of the writer in this case Thomas Bernhard. This will culminate in a better understanding of Bernhards positioning and a confirmation of the theses arguing that there is a homology between fields.On the content level the paper examines the fictional efforts to uproot parts of societys structures. It attempts to determine not only if these changes become prevalent, but also why they do, or do not. The two novels are especially suitable for this research because of various parallels. Thereby, Bernhards notion of the artistic and scientific habitus, which is characterized by its radicalism, is consolidated.