Titelaufnahme

Titel
Die strategische Umweltprüfung in der Raumplanung und die zentrale Frage der voraussichtlich erheblichen Umweltauswirkungen / vorgelegt von Mag. Dr. Irene Schwartz
Weitere Titel
Strategic environmental audit in urban and regional planning and the essential criterion of the estimated environmental effect
Verfasser/ VerfasserinSchwartz, Irene
Begutachter / BegutachterinStöger, Karl
ErschienenGraz, Juni 2017
Umfang106 Blätter : Zusammenfassung (1 Blatt) ; Diagramme
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2017
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-117213 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Die strategische Umweltprüfung in der Raumplanung und die zentrale Frage der voraussichtlich erheblichen Umweltauswirkungen [2.33 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Diplomarbeit soll das Wesen der Strategischen Umweltprüfung (SUP) in der Raumplanung erklären und ihre Ziele verständlich machen. Die zentrale Frage bei der Erstellung von Raumordnungsplänen ist oftmals, ob eine SUP erforderlich ist oder nicht. Diese Frage ist im Bereich des nicht-obligatorischen Anwendungsbereichs der SUP häufig mit der Beurteilung der voraussichtlich erheblichen Umweltauswirkungen verbunden. Dieser Fragestellung wird in der Raumplanungspraxis der Bundesländer unterschiedlich begegnet, da die Ermächtigung zur Bestimmung von voraussichtlich erheblichen Umweltauswirkungen gem Art 3 Abs 5 SUP-Richtlinie in acht unterschiedlichen Varianten - entweder in Form einer Verordnung oder in Form eines Leitfadens - umgesetzt wurde. Ein Vergleich der SUP-Umsetzung im Raumplanungsbereich von vier Bundesländern (Niederösterreich, Steiermark, Oberösterreich, Salzburg) zeigt, dass - bei aller formaler Unterschiedlichkeit - die inhaltliche Umsetzung der SUP-Richtlinie weitgehend ähnlich umfassend und gründlich erfolgte.Im Burgenland fehlt bislang ein rechtliches Instrument zur Bestimmung der Pläne bzw Programme, die von der Umwelterheblichkeitsprüfung bzw der obligatorischen Umweltprüfung ausgenommen sind. So wird im Rahmen dieser Arbeit der Entwurf einer Verordnung betreffend Flächenwidmungsplänen bzw Änderungen von Flächenwidmungsplänen, die von der Umwelterheblichkeitsprüfung und der obligatorischen Umweltprüfung ausgenommen sind, geschaffen. Angestrebt wird dabei, ein Instrument zu entwerfen, das im Entscheidungsprozess, ob eine SUP durchzuführen ist oder nicht, Klarheit schafft sowie Rechtssicherheit bietet und gleichzeitig zeit- und ressourceneffizient anzuwenden ist. Das Ziel ist, einheitliche Qualitätsstandards in der Frage der SUP-Relevanz unter Berücksichtigung der Kriterien der SUP-Richtlinie in praxistauglicher Gestalt zu definieren.

Zusammenfassung (Englisch)

This diploma thesis aspires to explain the character of the Strategic Environmental Audit (SEA) in urban and regional planning in context with the essential criterion of the estimated environmental effects.Pursuant to Article 3 (5) of the SAE-Directive (2001/42/EC), member states shall determine whether plans and programmes are likely to have significant environmental effects. For this purpose, member states shall in all cases consider relevant criteria set out in Annex II SAE-Directive, to ensure, that plans and programmes with likely significant environmental effects are covered by this Directive.In Austria, this authorization is implemented in different ways into the state laws. A comparison of four state laws (Niederösterreich, Steiermark, Oberösterreich, Salzburg) exemplifies the diversities in the implementation.Burgenland neither has a legal instrument to specify nor criteria to determine environmental relevance, as plans and programmes are exempted from obligatory environmental audit. Therefore, this paper generates a legal order for land use plans exempted from obligatory environmental audit and to determine relevant environmental criteria, considering the criteria of the SAE-Directive.The objective of this legal instrument is to be a practicable tool in daily routine of urban and regional planning by giving legal security.