Titelaufnahme

Titel
Die Schlacht bei Mogersdorf/St. Gotthard im Jahre 1664. Die Erinnerungskultur in Mogersdorf als multikultureller/interkultureller außerschulischer historischer Lernort.
Weitere Titel
The battle of Mogersdorf/Saint Gotthard in 1664.The remembrance culture in Mogersdorf as a intercultural/multicultural extracurricular historical learning centre.
Verfasser/ VerfasserinZotter, Christoph
Begutachter / BegutachterinHeppner, Harald
ErschienenGraz, 2017
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2017
Anmerkung
Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüft
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
DokumenttypDiplomarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-117180 Persistent Identifier (URN)
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Die Schlacht bei Mogersdorf/St. Gotthard im Jahre 1664. Die Erinnerungskultur in Mogersdorf als multikultureller/interkultureller außerschulischer historischer Lernort. [2.96 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Aufgrund der Zunahme des Migrationsanteils in vielen österreichischen Schulklassen ist ein Zusammentreffen zwischen Menschen mit unterschiedlichen Sprachen, Lebensweisen, Religionszugehörigkeiten, Denk- und Handlungsweisen unumgänglich, weshalb interkulturelles Lernen zur expliziten Aufgabe der Schule wird. Das Ziel dieser Diplomarbeit ist daher, ein geschichtsdidaktisches Konzept für interkulturelles Lernen im Rahmen des außerschulischen historischen Lernortes Mogersdorf zu erstellen, da die Geschichte und Erinnerungskultur des Ortes zahlreiche inhaltliche Anknüpfungspunkte bietet. Nach der Schlacht bei Mogersdorf/St. Gotthard aus dem Jahr 1664 entstanden in der Region im Laufe der Jahrhunderte historisch interessante Mahn- und Denkmäler, Gedächtnisstätten und Museen, die nicht nur aufzeigen, welchen Stellenwert dieses Ereignis bis heute einnimmt, sondern auch eine Auseinandersetzung mit dem geschichtskulturellen Prozess des Ortes ermöglichen. Der vielseitig gestaltete „Friedensweg“ in Mogersdorf fördert und unterstützt ein interkulturelles, historisch-politisches Lernen, wovon vor allem kulturell heterogene Lerngruppen profitieren sollen, indem ein toleranter Umgang mit der kulturellen Vielfalt und Andersartigkeit gelernt und ein wertschätzender Kontakt miteinander begünstigt werden soll. Für die Konzeption des Lehrausgangs wird das vom Lehrplan geforderte und in der schulischen Praxis angewandte kompetenzorientierte Modell der Gruppe FUER-Geschichtsbewusstsein herangezogen.

Zusammenfassung (Englisch)

Due to increasing numbers of students with migration background, a coincidence between people with different languages, lifestyles, religious confessions, mentality, and behaviour is inevitable. Hence, intercultural learning has become an explicit duty for schools. The aim of this diploma thesis is to prepare a history didactical concept for intercultural learning with respect to the extracurricular learning centre Mogersdorf, as the history and culture of remembrance of this place offer numerous contentwise connecting factors. After the Battle of Mogersdorf/Saint Gotthard in 1664, historically interesting monuments, memorial sites and museums developed, which do not only point to the significance of this event in the present, but also offer an examination of the historical and cultural process of the location. The diversely arranges “Friedensweg” in Mogersdorf supports and encourages intercultural, historical and political learning, whereof culturally heteronomous learning groups should profit by learning how to deal with the cultural diversity and otherness in a tolerant way and by promoting an appreciating contact with each other. The competence-based model of the group FUER-Geschichtsbewusstsein (i.e. FOR-historical awareness), which is demanded by the curriculum and used in schools, was used for the conception of the school field trip.