Titelaufnahme

Titel
Fächerübergreifende Adipositasprävention an Schulen aus der Bewegungsperspektive : unter besonderer Berücksichtigung der 2. Schulstufe AHS / Verf.: Tom Hirmke
Verfasser/ VerfasserinHirmke, Tim
Begutachter / BegutachterinPaletta Andrea
Erschienen2010
Umfang161 Bl. : Zsfassung ; Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2011
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Fettsucht / Prävention / Schule / Fettsucht / Prävention / Schule / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-24478 Persistent Identifier (URN)
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Fächerübergreifende Adipositasprävention an Schulen aus der Bewegungsperspektive [3.93 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Diplomarbeit handelt von einer schulinternen Adipositasprävention. Diese kennzeichnet sich durch die Vermittlung aus der Bewegungsperspektive und deren fächerübergreifenden Charakter. Aufgrund der Zunahme der Adipositas bei Kindern und Jugendlichen unternimmt diese Diplomarbeit den Versuch, vorbeugende Maßnahmen in den Schulalltag der Schüler und Schülerinnen zu integrieren. Zu Beginn der Diplomarbeit wurde die Krankheit und deren Ausmaße näher dargestellt. Das Kapitel Ätiologie bildet die Grundlage der Adipositasprävention und wurde daher perspektivenreich, in großem Umfang, ausgestaltet. Insbesondere wurden auf beeinflussbare Ursachen im Ernährungs- und im Bewegungsverhalten eingegangen und speziell umweltbedingte- und psychosoziale Einflussfaktoren herausgefiltert. Das Präventionskonzept definiert sich durch die Konkretisierung der Lehrpläne ? in den Fächern ?Bewegung und Sport?, ?Musikerziehung?, ?Geschichte und Sozialkunde? ? mit den Präventionsinhalten der Adipositas. Diese sind retrospektiv auf die Ätiologie zurückzuführen. Darunter werden unter anderem Körperwahrnehmungsübungen, Körperausdrucksformen und eine erhöhte Medienkompetenz verstanden. In dieser Prävention werden primär erwünschte Verhaltensweisen aufgebaut und gestärkt. Die Vermittlung dieser Inhalte geschieht bewusst aktiv, fächerübergreifend, mit Blick auf ein positiveres Selbstkonzept und in Verbindung mit einem fachrelevanten Thema. Diese Adipositasprävention gewährleistet daher eine konsequent regelmäßige und langfristige Umsetzung. Sie ermöglicht ein ganzheitliches Bewusstsein für den eigenen Körper, vergrößert die Handlungsfähigkeit und zeigt nicht adipogene Problemlösungsstrategien auf. Zudem kann eine Stigmatisierung verhindert und den Schülern und Schülerinnen ein gesundheitsfördernder Lebensstil vermittelt werden. Aufgrund dieser Erkenntnisse steht diese Adipositasprävention auf einem stabilen Fundament, welches einer zukünftigen Umsetzung gute Erfolgschancen einräumt.

Zusammenfassung (Englisch)

The diploma thesis deals with the school-related prevention of obesity. It is characterised by the impartation of the perspective of physical exercise and by its interdisciplinary character. Due to the increasing number of adipose children and teenagers, it makes the attempt to integrate preventive measures into pupils? everyday school life. At the beginning of the thesis, the disease and its extent was explained in detail.The chapter etiology of obesity forms the basis of the prevention of the disease and was therefore been developed on a large scale and rich in perspective. Influencable causes in the behaviour of nutrition and movement was elaborated in particular as well as filtering the environmental and psychosocial influencing factors. The prevention concept is defined by the ascertainment of the curricula with the prevention contents of obesity - in subjects such as ?exercise and sport?, ?musical education? and ?history and social studies?. All of these prevention contents are health-promoting measures, retrospectively resulting from the previous mentioned etiology. Amongst other things, this includes body awareness exercises, forms of body expression and an increased media competence. In this form of prevention, the main goal is to develop and strengthen a desirable behaviour pattern.The intermediation of these contents deliberately happens active, interdisciplinary, with a view to a more positive self-concept and in connection with a relevant topic. The prevention of obesity therefore guarantees a consequently regular and long-term realisation. It also ensures an integral awareness for the own body, increases the ability to act and does not show any adipogenic problem-solving strategies. Moreover, a stigmatisation can be prevented. A healthy lifestyle can be conveyed for pupils in the development stage of early adolescence. Due to the knowledge, the prevention of obesity provides a solid base, which grants a future realisation with prospect of success.