Titelaufnahme

Titel
Leistungsphysiologische Kenngrößen bei Bein- und Armergometrie im Vergleich zu kombinierten Bein- und Armbelastungen / vorgelegt von Armin Streibl
Verfasser/ VerfasserinStreibl, Armin
Begutachter / BegutachterinHofmann Peter
Erschienen2010
Umfang103 Bl. : Zsfassung ; Ill., graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2010
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Ergometrie / Leistungsphysiologie / Muskelarbeit / Ergometrie / Leistungsphysiologie / Muskelarbeit / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-24391 Persistent Identifier (URN)
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Leistungsphysiologische Kenngrößen bei Bein- und Armergometrie im Vergleich zu kombinierten Bein- und Armbelastungen [14.24 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

A. STREIBL. Leistungsphysiologische Kenngrößen bei Bein- und Armergometrie im Vergleich zu kombinierten Bein- und Armbelastungen. Ergometrien werden oft durchgeführt um leistungsphysiologische Kenngrößen zu untersuchen. Zweck: Das Ziel dieser Studie war, zu untersuchen, ob zusätzlich, aerob arbeitende Muskelarbeit mit der nicht ausbelasteten Körperhälfte einen Laktatanstieg vermindert und somit eine größere Leistung erzielt werden kann. Methoden: Fünf gesunde junge Männer führten fünf Ergometrien bis zur Ausbelastung aus. Diese Ergometrien bestanden aus einer Beinergometrie (F), Armergometrie (H), Beinergometrie mit aerober Armarbeit (F+), Armergometrie mit aerober Beinarbeit (H+) und einer kombinierten Arm- und Beinergometrie (HF). Der Herzfrequenzverlauf (HR), der Laktatverlauf (La) und spirometrische Parameter wurden während der Tests durchgehend erfasst. Das Laktat wurde in Ruhe, am Testbeginn, minütlich während der Belastung sowie drei und sechs Minuten nach Belastungsabbruch gemessen. Bei allen Tests wurde die Laktatumstellpunkte 1 und 2 (LTP1 und LTP2), der Herzfrequenzumstellpunkt (HRTP) und die ventilatorischen Schwellen (VT1 und VT2) bestimmt. Die Werte wurden statistisch erfasst und ausgewertet. Ergebnisse: An den Punkten LTP1, LTP2 und am Belastungsende (MAX) unterscheidet sich die HR der Testformen nicht signifikant voneinander. Bei den La Werte erzielte der H+ Test signifikant (p<0,05) tiefere Werte als H an den Punkten LTP2 und MAX. Die Werte von VO2 und VCO2 waren größer, je mehr Muskulatur aktiv arbeitete und ausbelastet wurde. Conclusio: Von den erhaltenen Daten kann man schlussfolgern, dass bei zusätzlicher aerober Beinarbeit während einer Armbelastung Laktat vermehrt verstoffwechselt und somit der Laktatanstieg vermindert wird. Schlüsselwörter: ERGOMETRIE, KOMBINIERTE BELASTUNG, LAKTAT, HERZFREQUENZ

Zusammenfassung (Englisch)

STREIBL. Physiological parameters during leg cranking and arm cranking incomparison to combined leg and arm cranking. Ergometries are widely used to obtain physiological parameters during exercise. Purpose: The aim of the study was to examine if additional aerobic work with the arms (legs) during increment leg cranking (arm cranking) will decrease blood lactate concentration and increase single power output of the increment leg (arm) cranking. Methods: Five healthy young men performed five different incremental exercise tests. These tests were: single leg cranking (F), single arm cranking (H), leg cranking with aerobic arm cranking (F+), arm cranking with aerobic leg cranking (H+) and simultaneous incremental leg and arm cranking (HF). Heart rate (HR) and expired air (VO2/VCO2) was measured continuously during the tests. Blood lactate concentration (La) was measured at rest, every minute during the incremental test and three and six minutes after the voluntary exhaustion. Lactate deflection point 1 and 2 (LTP1 und LTP2), heart rate turn point (HRTP) and ventilatory turn point 1 and 2 (VT1 und VT2) were determined and the data was collected and statistically analyzed to identify differences. Results: Heart rate was not different at LTP1, LTP2 and at maximum load (MAX) in all five tests. La values in H+ reached significant (p<0,05) lower values than H at LTP2 and MAX. More muscle work resulted in bigger VO2 and VCO2 values. The lowest lactate values were measured in single arm cranking. Conclusion: Collected data shows that additional aerobic leg work during incremental arm cranking resulted in lower blood lactate values at high work loads. Lactate is used as aerobic energy substrate and aerobic work prevent blood lactate rise. Key Words: ERGOMETRY, COMBINED EXERCISE, LACTATE, HEART RATE