Titelaufnahme

Titel
Von Aal bis Zange : wie die Konzepte in unserem Gehirn organisiert sind / vorgelegt von Verena Steurer
Weitere Titel
How concepts are organized in our brain
Verfasser/ VerfasserinSteurer, Verena
Begutachter / BegutachterinGadler Hanspeter
Erschienen2010
UmfangIII, 151 S. : Zsfassung ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2010
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Semantisches Gedächtnis / Wissensrepräsentation / Semantisches Gedächtnis / Wissensrepräsentation / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-24308 Persistent Identifier (URN)
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Von Aal bis Zange [7.96 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die grundsätzliche Frage, deren Antwort in dieser Arbeit versucht wird näherzukommen, ist die Frage nach der Organisation und Repräsentation des semantischen Wissens. Wo und vor allem wie sind Wörter bzw. Konzepte in unserem Gehirn gespeichert?Mit dieser Fragestellung beschäftigt sich die Semantik, aber auch die Psycho- und Neurolinguistik. Daher werden im ersten Teil der Arbeit die wichtigsten semantischen und psychologischen Theorien zur Definition und Repräsentation von Konzepten vorgestellt und analysiert. Diese Theorien bzw. Theoriecluster sind der Strukturalismus, die konzeptuelle Semantik, die klassische Merkmalstheorie, die Theorie der universalen Primitive, die Prototypentheorie, der Konnektionismus, die Embodiment-Hypothese, die Sensory/Functional-Theorie, die Organized Unitary Content-Hypothese und die domänenspezifische Theorie. Dadurch soll man einen Überblick über die bisher geäußerten Hypothesen und Postulate bekommen.Im zweiten Teil werden ausgewählte Studien zum Thema Kategorisierung und Prototypen besprochen. Zudem werden die Ergebnisse der im Rahmen dieser Diplomarbeit durchgeführten Studie ? bestehend aus einer Produktionsstudie und einer Ratingstudie zu fünf semantischen Kategorien ? beschrieben, ausgewertet, mit anderen Studien zur assoziativen und eingeschätzten Typikalität verglichen und diskutiert. Für die Auswertung wurde eine neue Methode entwickelt, die die Daten besser beschreibt, als die herkömmlichen.Im letzten Teil werden die Ergebnisse zusammengefasst und die Punkte ?Prototypen?, ?Kategorien?, ?Kategorisierung? und ?Repräsentation und Organisation von Konzepten? genauer behandelt. Es wird versucht, aus den Ergebnissen Schlussfolgerungen zu ziehen, um dadurch die eingangs gestellte Frage zumindest teilweise zu beantworten.

Zusammenfassung (Englisch)

It is a simple question, but difficult to answer: how are concepts organized and represented in our brain? Many scientists ? in linguistics semanticists, psycholinguists and neurolinguists ? tried to answer this question and so I have described some of the semantic and psychological hypothesis and theories in part 1 of the diploma thesis. These theories are the Structuralism, Conceptual Semantics, the theory of Distinctive Features, the theory of Universal Primitives/ Semantic Primes, the Prototype theory, the Connectionism, the Embodiment-hypothesis, the Sensory/Functional-theory, the Organized Unitary Content-hypothesis and the Domain-Specific theory.Part 2 delineates some studies, relevant for the questions of associations and prototypicality. Also, my own study (held in 2009/2010 in Graz, Austria) is being described and discussed. It focuses on typicality shown by associations and ratings, shown at five different semantic categories. The study is then compared with other similar German and English studies; it matches best with a German study carried out in Austria, suggesting that geographical factors are highly influencing typicality.The third and last part of the thesis gives an overview over the findings and discusses in detail the following topics: ?Prototypes?, ?Categories?, ?Categorization?, and the ?Representation and Organization of Concepts?. It comes to the conclusion that linguists, psychologists, neurologists and other scientists working on this topic have each their own theories. So there is need of a theory, which is based on interdisciplinary discussion and exchange of information.

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