Titelaufnahme

Titel
Angestelltenqualifikation im Sport? / von Bernhard Pölzl
Verfasser/ VerfasserinPoelzl, Bernhard
Begutachter / BegutachterinLöschnigg Günther
Erschienen2011
UmfangXII, 101 Bl. : Zsfassung
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2011
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Leistungssport / Arbeitsrecht / Österreich / Leistungssport / Arbeitsrecht / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-24284 Persistent Identifier (URN)
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Angestelltenqualifikation im Sport? [1.06 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

?Angestelltenqualifikation im Sport??, der Titel meiner Diplomarbeit, nimmt bereits das Ziel vorweg: Im Mittelpunkt dieser Arbeit steht jener Spitzensportler, der die Arbeitnehmereigenschaft erfüllt und dessen Einordnung unter den Angestelltenbegriff fraglich ist. Den Einstieg in die Arbeit bildet ein sportwissenschaftlicher Überblick über ?Sport?. Hierbei werden die verschiedenen Erscheinungsformen des Sports erörtert und eine Gliederung in Sportarten vorgenommen. Erst mit Hilfe dieser sportwissenschaftlichen Untersuchung ist es möglich, den Sportler, der Arbeitnehmer seines Vereins ist, genau zu definieren. Im Anschluss konzentriert sich diese Arbeit auf arbeitsrechtliche Probleme im Sport. Ist der Spitzensportler Arbeitnehmer? Hierbei werden verschiedene Vertragsverhältnisse diskutiert und Besonderheiten für einzelne Sportarten herausgearbeitet. In diesem Zusammenhang wird deutlich, dass nicht jeder Spitzensportler Arbeitnehmer ist, sondern dass bei der Prüfung vielmehr auf die Besonderheit der jeweiligen Sportart Rücksicht genommen werden muss. Das Problem der Feststellung der Angestelltenqualifikation von jenen Sportlern, die die Arbeitnehmereigenschaft erfüllen, steht im Zentrum der Diplomarbeit. Dabei wird die Bedeutsamkeit der Angestellteneigenschaft für den Arbeitnehmer dargestellt, indem die einzelnen Unterschiede zwischen Arbeitern und Angestellten detailliert dargelegt werden. Wie schon bei der Feststellung der Arbeitnehmereigenschaft kann auch in Bezug auf die Angestelltenqualifikation keine für alle Arbeitnehmer allgemeingültige Antwort getroffen werden. Aus diesem Grund werden die für die jeweilige Sportart charakteristischen Merkmale herausgearbeitet, an Hand derer die Angestelltenqualifikation geprüft werden kann. Abschließend werden die teils kontroversen Meinungen innerhalb der Lehre bzw zwischen Lehre und Judikatur diskutiert. Den Abschluss der Arbeit bildet ein kurzer Ausblick auf mögliche zukünftige Entwicklungen in diesem Gebiet.

Zusammenfassung (Englisch)

?Salaried employees? qualification at sport?? which is the title of my diploma thesis already anticipate its main objective: The thesis focuses on the top athlete who maintains an employment relationship with a sports club.The starting point of the thesis is a sport science-based overview of the subject area ?sport?. Thereby, the various manifestations of sport are under debate. Furthermore, sport in itself will be subdivided into a variety of distinct kind of sports. This scientifically backed dissection is imperative in order to precisely define the top athlete who is employed at a sports club.Subsequently, the thesis focuses on labour law-related problems in sport. Is the top athlete an employed person? In this context, several distinct contractual relationships are being discussed and certain specifics in regard to particular sports are being worked out. It will be shown that not every top athlete is an employed person and that it is necessary to examine each kind of sport separately. Only by doing so is it possible to take into account the particularities of each sport discipline. At the core of the thesis the problem of how to ascertain the qualifications of salaried employees? at sport will be addressed in detail. Thereby, the differences between salaried employees and labourers will be highlighted. The distinction implies that being a salaried employee has certain advantages over being employed as a labourer. In comparison to the salaried employee qualification it is arguable that there is no answer without dispute. For that reason a case-by-case review is necessary. Finally the sometimes controversial opinions within academia on the one hand and between academia and the constant jurisdiction on the other hand will be discussed at length. The thesis will conclude by proving a brief outlook on potential future developments in this field.