Titelaufnahme

Titel
Hemmende und fördernde Faktoren beim Wissenstransfer von Forschungseinrichtungen zu Unternehmen / Cornelia Meier
Verfasser/ VerfasserinMeier, Cornelia
Begutachter / BegutachterinVorbach, Stefan
Erschienen2010
UmfangVII, 136 Bl. : Zsfassung ; 434 Bl.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2010
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Wissenschaftstransfer / Wissenschaftstransfer / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-23998 Persistent Identifier (URN)
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Hemmende und fördernde Faktoren beim Wissenstransfer von Forschungseinrichtungen zu Unternehmen [0.95 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Im Mittelpunkt des Interesses vorliegender Masterarbeit steht der Transfer von Wissen von öffentlichen Forschungseinrichtungen zu Unternehmen, dabei insbesondere zu KMU. Primärer Zweck eines derartigen Wissenstransfers ist es, die Wissensbasis des Unternehmens durch wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Forschungseinrichtung auszubauen, um so dessen Fähigkeiten zur Entwicklung von Innovationen zu stärken und dessen Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen bzw. zu sichern. Damit dieser Transfer allerdings überhaupt stattfinden kann und möglichst effizient abläuft, bedarf es gewisser Voraussetzungen und Anreize bei beiden Transferpartnern. Ebenso existieren aber auch Barrieren, Widerstände sowie fördernde Faktoren beim Wissenstransfer, welche entweder die Diffusion, den Transfer selbst oder aber auch die Adoption des Wissens erschweren bzw. erleichtern. Zielsetzung vorliegender Masterarbeit ist die Identifikation und Analyse dieser hemmenden und fördernden Faktoren beim Wissenstransfer von Forschungseinrichtungen zu Unternehmen, die Erarbeitung von geeigneten, praxisnahen Handlungsempfehlungen sowie die Entwicklung eines Leitfadens speziell für PraktikerInnen und TransfermanagerInnen. So konnten auf Basis von Ergebnissen aus der bisherigen (empirischen) Forschung 33 hemmende und 18 fördernde Faktoren beim Wissenstransfer identifiziert und analysiert werden, wobei 10 Einflussfaktoren als KMU-spezifisch gelten. Zusätzlich wurden Faktoren besonderer Bedeutung abgeleitet, auf die sich sowohl die praxisnahen Handlungsempfehlungen als auch der Leitfaden stützen. Für die Identifikation und Analyse wurde auf ein 3-Phasen-Modell des Wissenstransfers zurückgegriffen und dabei versucht, die ermittelten Einflussfaktoren den drei Transferphasen zuzuordnen.

Zusammenfassung (Englisch)

The focus of this Master thesis lies on the transfer of knowledge from research institutions to enterprises, and in particular to small and medium enterprises (SMEs). It is the primarily purpose of such a knowledge transfer to enlarge an enterprise's knowledge base through scientific findings of the research institution in order to strengthen the enterprise's competence to create innovations and to enhance or assure its competitive position. However, it needs some preconditions and incentives on the part of both transfer partners to enable a transfer to take place and to proceed efficiently. Similarly, there exist also barriers, resistances as well as supporting factors within a knowledge transfer which possibly impede or facilitate the diffusion of knowledge, the transfer itself or the adoption of knowledge on the part of the enterprise. Thus, the purpose of this master thesis is the identification and analysis of such barriers, obstacles, resistances and supporting factors in knowledge transfers from research institutions to enterprises, the formulation of applicable, practical implications for action as well as the development of a guideline for practitioners and transfer managers. On the basis of results of previous (empirical) studies 33 impeding and 18 facilitating factors in knowledge transfers were identified and analyzed, whereat 10 influencing factors were to be considered as SME-specific. In addition, factors of particular impact were derived and taken into consideration within the formulation of practical implications and development of the guideline. For the influencing factor's identification and analysis it was reverted to a 3-phase-model of knowledge transfer and, thereby, attempted to assign the determined factors to the three phases of transfer.