Titelaufnahme

Titel
Künstliche Ernährung - eine moderne Zwangsmaßnahme? Unter besonderer Berücksichtigung der Geriatrie, Pädiatrie und Psychiatrie : zwischen medizinischem Segen und strafbarem Delikt (unter besonderer Berücksichtigung der Geriatrie, Pädiatrie und Psychiatrie) / von Tamara Bachler
Verfasser/ VerfasserinBachler, Tamara
Begutachter / BegutachterinSchick Peter
Erschienen2010
UmfangX, 57 Bl. : Zsfassung ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2010
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Künstliche Ernährung / Patientenverfügung / Recht / Österreich / Künstliche Ernährung / Patientenverfügung / Recht / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-23935 Persistent Identifier (URN)
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Künstliche Ernährung - eine moderne Zwangsmaßnahme? Unter besonderer Berücksichtigung der Geriatrie, Pädiatrie und Psychiatrie [0.78 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit künstlicher Ernährung. Im ersten Kapitel werden die Arten künstlicher Ernährung und deren Anwendungsgebiete kritisch erörtert sowie ein kurzer historischer Rückblick geboten. Der zweite Abschnitt behandelt sehr ausführlich das Instrument der Patientenverfügung und zeigt Methoden auf, um sich mittels einer Patientenverfügung gegen Zuführung von künstlicher Ernährung wehren zu können. Im dritten Abschnitt wird auf verfassungsrechtlicher- als auch strafrechtlicher Ebene abgeklärt, ob ein Mensch überhaupt zur Nahrungsaufnahme gezwungen werden darf. Das vorletzte Kapitel widmet sich sehr ausführlich der Praxis. Hierbei werden die Gebiete der Geriatrie, Pädiatrie und Psychiatrie abgehandelt. Dieses Kapitel will auf subtile Art und Weise etwaige Missstände aufdecken als auch Positives explizit betonen. Als Methode werden Interviews mit Ärzten, Juristen und Sozialarbeitern kritisch auf juristischer als auch sozialmedizinischer Ebene analysiert. Im letzten Kapitel dieses Werkes werden von der Autorin rechtliche und organisatorische Verbesserungsvorschläge avisiert.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis is about artificial diet. The first chapter critically examines the types of arificial nutrition and their application and offers a brief historical review. The second part deals in great detail with the instrument of an advance directive ab outlines methods to defend against artificial feeding through a living will. The third section clarifies on a constitutional and criminal level whether a person should ever be forced to food intake. The penultimate chapter is dedicated to the practice, in which the areas of geriatrics, pediatrics and psychiatry are discussed. This chapter will reveal in a subtle way any possible abuses, as well as explicitly stress all positive aspects. As a method, interviews with doctors, lawyers and social workers are critically analyzed on a legal as well as socio-medical level. Eventually the author provides clear and brief suggestions in the chapter of this work.