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Titel
Selektive Informationssuche & Soziale Identität : der Einfluss von sozialer Identität als GrazerIn auf die selektive Informationssuche nach Entscheidungen
Verfasser/ VerfasserinKainbacher, Martina
Begutachter / BegutachterinFischer Peter
Erschienen2010
Umfang105 Bl. : Zsfassung ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2010
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Informationsauswahl / Soziale Identität / Informationsauswahl / Soziale Identität / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-23901 Persistent Identifier (URN)
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Selektive Informationssuche & Soziale Identität [2.2 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Eine selektive Informationssuche und ?bewertung zugunsten konsistenter Information konnte in vielen verschiedenen Kontexten beobachtet werden. Dabei handelt es sich um das Phänomen, dass Personen systematisch Information bevorzugen, die ihrer Meinung, Einstellung oder Entscheidung entspricht. In der vorliegenden experimentellen Untersuchung soll der Einfluss einer salienten sozialen bzw. personalen Identität auf das Ausmaß der selektiven Informationssuche untersucht werden. Um Salienz zu gewährleisten, wurde die kognitive Zugänglichkeit der personalen bzw. sozialen Identität der 80 Untersuchungs-teilnehmerInnen manipuliert und im Anschluss ein Entscheidungsfall im personalen bzw. sozialen Kontext vorgegeben. Gemessen wurde die entscheidungskonsistente Verarbeitung von zusätzlicher Information, an Hand der Bewertung der Qualität der Information (Glaubwürdigkeit, Wichtigkeit) und der Lesebereitschaft (Leseinteresse, Leseintention). Weder die 2 x 2 ANOVAs (Identitätsmanipulation x Entscheidungsfall) noch die geplanten Kontraste ergaben signifikante Ergebnisse. Aber es scheint eine leichte Tendenz der Bedingungen, in denen die Übereinstimmung gegeben war, für eine ausgewogenere Suche vorhanden zu sein, im Gegensatz zu den Bedingungen in denen die Übereinstimmung nicht gegeben war. Der Effekt war sehr klein; eine größere Stichprobe würde wahrscheinlich zu einem signifikanten Ergebnis führen.

Zusammenfassung (Englisch)

Selective exposure to consistent information refers to individuals preferring information, which is consistent with their beliefs, attitudes, and decisions. This phenomenon has been observed in many different contexts. The aim of the present experimental study is to examine the impact of a salient personal or social identity on the magnitude of the preference for consistent information. To produce salience, the cognitive accessibility of the personal or social identity of the 80 participants was manipulated, and thereafter a decision case in a personal or social context was presented. The dependent measure was the processing of additive information: The quality of the information has been assessed (credibility, importance) and the willingness to actually read the information (interest in reading, reading intention). 2 x 2 ANOVAs (manipulation of identity x decision case) revealed no significant results; nor did planned contrasts. But there seemed to be a tendency of the conditions, in which the fit was apparent, to process the information unbiased in contrast to those conditions, with no fit. The effect was very small, so a bigger sample may lead to significant results.

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