Titelaufnahme

Titel
Deutsch bewegt: Vorstellen - darstellen - verstehen : dramapädagogische Förderung der Vorstellungsbildung bei Schüler/innen nicht-deutscher Muttersprache / vorgelegt von Magdalena Irene Dorner
Verfasser/ VerfasserinDorner, Magdalena Irene
Begutachter / BegutachterinSchmölzer-Eibinger Sabine
Erschienen2010
Umfang135 Bl. : Zsfassung + 1 CD-ROM ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2010
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Deutsch / Fremdsprache / Grundschulkind / Theaterpädagogik / Sprachunterricht / Deutsch / Fremdsprache / Grundschulkind / Theaterpädagogik / Sprachunterricht / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-23779 Persistent Identifier (URN)
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Deutsch bewegt: Vorstellen - darstellen - verstehen [8.88 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Deutsch bewegt: Vorstellen ? Darstellen - Verstehen ist eine Interventionsstudie zum Thema ?Vorstellungsbildung?. Sie geht der Frage nach, ob dramaorientierte Zugänge bei der Auseinandersetzung mit Verben aus dem Wortfeld gehen/bewegen zu einer nachhaltigeren Wortrezeption führen als wenn die Bedeutung dieser Verben durch Lesen und Sprechen aus einem textuellen Kontext erschlossen wird. Bei den Wörtern, handelt es sich um elf Bewegungsverben aus dem deutschen Grundwortschatz; die Gruppe der Schüler/innen umfasst ausschließlich Zweitsprachenlernende der Grundstufe II (3. Klasse Volksschule). Es werden zwei Lehr- und Lernmethoden einander gegenübergestellt; bei der einen Methode handelt es sich um die Dramapädagogik: Die Schüler/innen werden angehalten in Interaktion sich über Darstellung, Bewegung und Imaginationskraft mit den elf Verben auseinandersetzten. Bei der anderen Methode handelt es sich um einen spielerischen, interaktiven Unterricht mit Lese- und Schreibaufgaben. Schüler/innen dieser Lern- und Lehrmethode müssen Wortbedeutungen aus dem Kontext über Lese- und Sprechaktivitäten erschließen. Mittels Testverfahren kann die Effektivität der Lehr- und Lernmethoden ? den Leistungszuwachs nach der didaktischen Intervention - nachgewiesen und statistisch evaluiert werden. Eine weitere Untersuchung auf Wortebene soll Probleme und Schwierigkeiten von Schüler/innen nicht-deutscher Muttersprache im Umgang mit der korrekten Verwendung von Bewegungsverben näher beleuchten. Danach erfolgt eine Untersuchung zu Leistungsunterschieden zwischen der Gruppe der Schüler/innen mit BKS und Türkisch als Muttersprache.Die Ergebnisse aller Teiluntersuchung sollen zuletzt in didaktische Konsequenzen münden, um eine Chancengleichheit zwischen Erstsprachenlernenden und Zweitsprachenlernenden zu ermöglichen.

Zusammenfassung (Englisch)

Moving German: Imagining ? Acting ? Understanding is an interventional study on associative ability. It tries to determine whether a drama-based approach to teaching verbs of motion leads to a more sustained word comprehension than more classical approaches, which teach the meaning of these verbs through reading and speaking in the context of a given text.Eleven verbs of motion from the German core vocabulary were tested on a group of pupils comprised exclusively of 3rd grade elementary school children who are speaking German as a second language. Two approaches to teaching and learning the semantic field of walking and moving are contrasted. One method is drama in education: Pupils are asked to exercise the eleven words by imagining, acting and moving in interaction with each other. They become actors and actresses and display the meaning of words, which is supposed to lead to an intense study of the verbs. The other method is a playful, interactive approach to teaching with reading and writing tasks. Pupils who are taught this way have to determine the meaning of the verbs by doing reading and speaking activities. A concluding test measures, demonstrates, and statistically evaluates the effectiveness of the teaching and learning methods and proves performance gains due to the educational intervention. A further analysis on specific words illuminates problems for second language learners with utilizing German verbs of motion. Finally, differences between the performance of pupils with Bosnian, Croatian, and Serbian mother language compared to native speakers of Turkish are highlighted.Results of this study should lead to an improved didactic approach to teaching verbs of motion that can facilitate a more level playing field for native speakers and second language speakers.