Titelaufnahme

Titel
Handelsmarken und Markendehnung am Beispiel S-Budget / Christoph Monschein
Verfasser/ VerfasserinMonschein, Christoph
Begutachter / BegutachterinFoscht Thomas
Erschienen2010
UmfangVI, 109 Bl. : Zsfassung ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2010
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Handelsmarke / Markentransfer / Handelsmarke / Markentransfer / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-23758 Persistent Identifier (URN)
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Handelsmarken und Markendehnung am Beispiel S-Budget [1.74 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Markenartikel sind aus Kundenperspektive ein Versprechen unverwechselbarer, auf Kundennutzen ausgerichteter Produkte, die standardisiert und in gleichbleibender Qualität angeboten werden. In dieser Arbeit wurde eine besondere Form der Markierung, die Handelsmarke, behandelt. Die Handelsmarke (auch private brand, store brand oder private label) wird als Marke angesehen, deren Eigner ein Handelsunternehmen ist. Die Markenpolitik beinhaltet unterschiedliche strategische Optionen wie Einmarken- und Mehrmarkenstrategien sowie die Markentransferstrategie oder den gänzlichen Verzicht auf eine Markierung. Eine Markendehnungs- bzw. Markentransferstrategie bezeichnet die Übertragung eines etablierten Markenzeichens auf ein oder mehrere neue Produkte. Dieser Transfer ermöglicht eine Übertragung von Wissensstrukturen hinsichtlich Markenbekanntheit und ?Image, welche vom Konsumenten in der Vergangenheit gesammelt wurden.Die Wahl einer Markentransferstrategie birgt eine Vielzahl an Chancen und Risiken in sich. Insbesondere der Analyse der Erfolgsfaktoren von Markentransfers widmete sich die Forschung in den letzten Jahren intensiv. Als Erfolgsfaktoren mit überdurchschnittlicher Bedeutung wurden in der Literatur unter anderen der Fit zwischen Muttermarke und Transferprodukt, die vom Konsumenten wahrgenommene Marketingunterstützung des Transfers, die Handelsakzeptanz des Transferprodukts, die Intensität der Muttermarkenerfahrung der Konsumenten und die Marketingunterstützung des Markentransfers, sowie speziell für Handelsmarken das Preisniveau und das Preis-Leistungs-Verhältnis genannt.Da zu dieser Thematik mit dem Fokus auf Handelsmarken noch wenige Ergebnisse vorliegen, wurden in dieser Arbeit Faktoren, die für Markentransfers von Herstellermarken oder in einzelnen Studien zu Handelsmarken als für den Erfolg relevant definiert wurden, anhand des Beispiels der Handelsmarke S-Budget von SPAR analysiert.

Zusammenfassung (Englisch)

Brand products are in the customer?s point of view a promise of unique products focused on customer?s needs. The products are supposed to be standardized and in consistent quality. This master thesis is about a special type of brand products called retail brands. Retail brands (also known as private brands, store brands or private labels) are brands that belong to a retailer.The brand policy includes different strategic options such as single brand or multiple brand strategies, brand extension or no-name strategy. A brand extension strategy is defined as the transfer of an established brand to one or more new products. This transfer enables a transmission of knowledge structures regarding brand awareness and image which were built in the past.The choice of a brand extension strategy is connected with a lot of risks and opportunities. The research within the last years focused especially on the evaluation of success factors for brand extensions of manufacturer?s brands. The most important success factors mentioned in the basic literature for brand extensions are the fit between established the brand and the transfer product, the trade acceptance of the new product, the intensity of experience with the parent brand and the marketing support of the brand extension. For retail brands the pricing policy and the price-performance ratio seem to be most important.As only a few studies focused on retail brands and their extension in the past, this thesis analyses factors that are said to be relevant for the success of brand extensions of manufacturer?s brands or even mentioned in studies regarding retail brands using the example of the retail brand S-Budget of the Austrian company SPAR.