Titelaufnahme

Titel
Die Österreichische Gesundheitsverwaltung : eine Potentialanalyse aus Führungssicht / Michael Harnisch
Verfasser/ VerfasserinHarnisch, Michael
Begutachter / BegutachterinScheff Josef
Erschienen2010
UmfangVIII, 90, [2 Bl.] Anh. : Zsfassung
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2010
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Gesundheitsverwaltung / Österreich / Gesundheitsverwaltung / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-23629 Persistent Identifier (URN)
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Die Österreichische Gesundheitsverwaltung [0.9 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit einer Analyse der Effektivität und Effizienz von Institutionen der österreichischen Gesundheitsverwaltung. Die Entwicklungspotentiale werden unter dem speziellen Blickwinkel auf die vorherrschenden Führungsstrukturen dargestellt.Neben einer theoretischen Grundlage wurde durch sieben ExpertInneninterviews mit leitenden MitarbeiterInnen der ausgewählten Institutionen auf Landes- und Bundesebene eine Basis für die Analyse der möglichen Potentiale geschaffen. Als Untersuchungsobjekte über die aktuellen Gegebenheiten der Führungsarbeit wurden das Land Steiermark, der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger, die Österreichische Bundesärztekammer, die Steiermärkische Gebietskrankenkasse, das Bundesministerium für Gesundheit, die Bundesgesundheitsagentur, der Landesgesundheitsfond Steiermark sowie die Steiermärkische Krankenanstaltengesellschaft herangezogen.Als Ergebnis konnten unterschiedliche Entwicklungspotentiale im Bereich der Effektivität und Effizienz der Führungsarbeit festgestellt werden. So fehlt es insbesondere an einem einheitlichen und institutionenübergreifenden Strategieentwicklungsprozess an Hand dessen die Implementierung von individuell angepassten operativen Einzelzielen in den Institutionen möglich erscheint. Ebenso ist eine markante Unterschiedlichkeit der Kulturen und Interessenslagen zwischen den Institutionen gegeben, die ein effektives und effizientes Zusammenwirken der PartnerInnen im Gesundheitssystem massiv erschwert. Neben einem gleichmäßigen Machtverhältnis im eingerichteten zentralen Steuerungsgremium mangelt es abschließend auch an einer übergeordneten Kontrollstelle, welche die Erreichung der vereinbarten Ziele in den Einzelinstitutionen unabhängig kontrolliert und evaluiert.

Zusammenfassung (Englisch)

The Master Thesis covers an analysis of the effectivity and efficiency of institutions of the Austrian Health Administration System. The development potentials are clearly represented with a special focus on the current management structures.Seven managerial employees have been interviewed as experts to provide, beside a substantiated theoretical basis, a solid foundation and insight for the analysis. As subjects of study about the given management conditions, the following institutions have been covered: The Province of Styria (Land Steiermark), the Association of the Austrian Social Insurance Agencies (Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger), the Austrian Medical Association (Österreichische Bundesärztekammer), the Styrian Statutory Health Insurance Agency (Steiermärkische Gebietskrankenkasse), the Federal Ministry of Health (Bundesministerium für Gesundheit), the National Health Agency (Bundesgesundheitsagentur), the Styrian Provincial Health Fund (Landesgesundheitsfonds Steiermark) and the Styrian Hospital Management Organization (Steiermärkische Krankenanstaltengesellschaft).The results of the study can be summarized as that there are several different development potentials in terms of the efficiency and the effectivity of management activities. There is especially a lack of an overall consistent strategy development process, with which it would be possible to implement individualized operative tasks for the involved single institutions. Also, there is a distinctive difference in the corporate cultures and a conflict of interests between the institutions in the health system, which massively hinders an effective and efficient cooperation of the institutions. Beside the lack of an equal allocation of power in the centralized steering committee, also the absence of an independent superior monitoring institution, which supervises and evaluates the achievement of the agreed tasks by the individual institutions, has to be criticized.