Titelaufnahme

Titel
Die Vergabe von Start- und Landerechten auf Flughäfen / eingereicht von Michaela Andrea Zirm
Weitere Titel
The allocation of airport slots
Verfasser/ VerfasserinZirm, Michaela Andrea
Begutachter / BegutachterinStorr Stefan
Erschienen2011
UmfangVI, 76, XII Bl. : Zsfassung
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2011
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Slot <Luftverkehr> / Slot <Luftverkehr> / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-23535 Persistent Identifier (URN)
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Die Vergabe von Start- und Landerechten auf Flughäfen [0.47 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Auf vielen Flughäfen weltweit ist die Zahl der von den Luftfahrtunternehmen gewünschten Starts und Landungen ? zumindest zu den Spitzenzeiten ? größer als die vorhandene Flughafenkapazität. Da die Nachfrage das Angebot an Start- und Landemöglichkeiten auf Flughäfen übersteigt, müssen sog Slots zugewiesen werden.Das Wort ?Slot? steht dabei für ?Start-Landing-Operation-Time? und bedeutet die Zeitspanne, in der eine Fluggesellschaft das Recht zum Starten oder Landen auf einem Flughafen erhält. Slots sind also Benutzungsberechtigungen einer Airline für Start- und Landebahnsysteme eines Flughafens.Es gibt keine internationalen völkerrechtlichen Verträge, die die Slotvergabe verbindlich regeln. So versucht die IATA (International Air Traffic Association) mit Empfehlungen diese Regelungslücke zu schließen. Diese Empfehlungen haben keinen rechtsverbindlichen Charakter solange sie nicht in nationales Recht übernommen worden sind, da der IATA keine Normsetzungsbefugnis zukommt.In der EU wurde das bisher im Rahmen der IATA stattfindende privatrechtliche Verteilungsverfahren, nicht zuletzt aufgrund der zunehmenden Knappheit der verfügbaren Slotressourcen und unter anderem auch als Folge der europäischen Liberalisierung des Luftverkehrs, durch ein System der administrativen Slotvergabe ergänzt, welches in VO (EWG) 95/93 verbindlich festgelegt wird. Dieses basiert weitestgehend auf den Regeln der IATA.Eines der grundlegendsten Prinzipien bei der Vergabe von Slots, ist jenes der Großvaterrechte. Es besagt, dass eine Flugverkehrslinie berechtigt ist, eine bereits zugeteilte und genutzte Serie an Slots in der korrespondierenden Flugplanperiode erneut zu nutzen, wenn sie ihn zumindest 80% genutzt hat. Dies stellt einen klaren Bestandsschutz der alt eingesessenen Fluggesellschaften dar. Neubewerber, also neu in den Markt eintretende oder bisher nur schwach vertretene Luftfahrtgesellschaften erhalten nur nachrangigen Zugang zu den Start- und Landerechten.

Zusammenfassung (Englisch)

On many airports worldwide the number of take-off and landing movements which air carriers want to operate is ? at least at peak times ? higher than the existing airport capacity. Slots have to be allocated, because demand has overtaken supply of start and landing possibilities on airports.The word ?slot? stands for ?start-landing-operation-time? and means the period of time in which an airline has the right to operate a take-off or landing movement on a specific airport. A slot is an authorization for the air carrier to use the runway-systems of an airport.There aren't any treaties under international law which constitute the allocation of slots on a mandatory basis. That's why the IATA (International Air Traffic Association) tries to fill this legislative gap with a compilation of recommendations. These recommendations have no binding character as long as they are not incorporated into national law, because the IATA has no legislative power.In the EU the allocation system established by the IATA was supplemented by an administrative slot allocation system which is laid down in Regulation (EEC) 95/93, not only because of the growing scarcity of airport slots, but also as a consequence of the European liberalisation process of aviation. The regulation is based on the recommendations of IATA to a great extent.One of the basic principles in the process of allocating slots is that of grandfather rights. It says that an air carrier has the right to get an already allocated and used series of slots in the corresponding flight period again, if the airline has used the slot series at least 80%. This is a preservation of the status quo and a benefit for established air carriers. New entrants, which means air carriers that want to enter the market or are only slightly present in the market, only get disadvantageous access to take-off and landing rights.

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