Titelaufnahme

Titel
Zur Bedeutung psychologischer Indikatoren des Stresszustandes auf die Wundheilung nach Operationen : eine quasiexperimentelle Untersuchung im Kontext des mehrdimensionalen Mehr-Ebenen-Ansatzes / Katrin Schreiner
Verfasser/ VerfasserinSchreiner, Katrin
Begutachter / BegutachterinUhlig Thomas
Erschienen2010
UmfangGetr. Zählung : Zsfassung ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2010
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Wundheilung / Postoperative Phase / Stress / Wundheilung / Postoperative Phase / Stress / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-23489 Persistent Identifier (URN)
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Zur Bedeutung psychologischer Indikatoren des Stresszustandes auf die Wundheilung nach Operationen [2.58 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Diplomarbeit untersucht die Auswirkungen von PatientInnen unterschiedlich hohen psychologischen Risikos auf den Regenerationsprozess nach Herzoperationen. Anhand des subjektiven Erholungszustandes, der präoperativen Angst sowie der inadäquaten Stressverarbeitung werden die PatientInnen in unterschiedlich hohe Risikogruppen eingeteilt und hinsichtlich psychischer sowie physiologischer Variablen überprüft. Diese Variablen umfassen die Befindlichkeit und körperliche Symptome, kognitive Leistungen, Wundheilungsprozesse und das Hormon der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinde Cortisol im prä- und postoperativen Verlauf. 75 PatientInnen, die sich am Landeskrankenhaus in Graz einer elektiven koronaren Bypass- oder Aortenklappenersatzoperation unterzogen, bearbeiteten Fragebögen, kognitive Tests und gaben morgendliche Speichelproben mittels Salivetten© ab. Die Wundheilungsprozesse wurden durch BeobachterInnenurteil und Kategorien-Unterteilungsverfahren während des täglichen Verbandwechsels erfasst. Nachdem das psychologische Risiko mittels Terzentilteilung keine signifikanten Effekte zeigte, wurde das psychologische Risiko mit den Normwerten für Morgencortisol kategorisiert. Diese Einteilung zeigte, dass die hohe Risikogruppe signifikant geringere Werte in körperlicher Entspannung und positivem Befinden sowie höhere Werte in negativem Befinden aufweist im Vergleich zur geringen Risikogruppe. Im zeitlichen Verlauf zeigen sich Verschlechterungen der Mobilität sowie der Schlafqualität, der Befindlichkeit und körperliche Symptome bedingt durch die Operation und eine erhöhte Morgencortisolkonzentration am 2. Tag postoperativ im Vergleich zum Tag der Operation. PatientInnen mit mittlerem psychologischem Risiko (Dreiteilung) weisen erhöhte Niveauunterschiede im Morgencortisolverlauf hinweg auf. Keine Effekte konnten im Hinblick auf Wundheilungsprozesse und kognitive Leistungen nachgewiesen werden.

Zusammenfassung (Englisch)

This diploma thesis examined the impact of the psychological risk on the recovery of open heart surgery. Measuring the subjective status of recovery, preoperative anxiety and inadequate coping psychological risk is divided in groups. The processes of recovery include physical and psychological variables like mental state, physical condition, cognitive performance, wound healing and the hormone of the hypothalamic-pituitary-adrenal cortex cortisol measured pre- and postoperative. The sample consists of 75 patients undergoing an elective coronary bypass- or substitute of flap of aorta surgery. This patients treated questionnaires, cognitive tests and handed off saliva samples (Salivette©) with cortisol in the morning. The process of wound healing was measured via observer judgment and categories of classification procedure while changing the daily bandage. After computing psychological risk groups were formed via tercentiles consequently no significant effects were resulting. So risk was categorized via standard values for morning cortisol and divided into two new risk groups. These classification shows that the high riskgroup features lower values in positive mental state and physical relaxation and higher values in negative mental state in comparison with the slower riskgroup. Due to surgery there are impairments in mobility, sleep quality, mental state and physical condition over time. The concentration of morning cortisol in saliva was increased two days after surgery compared with the day of surgery. Also patients of the middle risk group display a higher course of the concentration of cortisol. No significant results for wound healing and cognitive performance were experimentally verified.