Titelaufnahme

Titel
"Le môme en conserve": schlecht konserviert? : eine Analyse der französischen Übersetzung von Christine Nöstlingers Kinderroman Konrad oder Das Kind aus der Konservenbüchse / vorgelegt von Susanna Teubl
Weitere Titel
"Le môme en conserve": poorly conserved? An analysis of the French translation of Christine Nöstlinger's children's novel Konrad oder Das Kind aus der Konservenbüchse
Verfasser/ VerfasserinTeubl, Susanna
Begutachter / BegutachterinWolf Michaela
Erschienen2010
Umfang105 Bl. : Zsfassung + 1 CD-ROM ; Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2010
Anmerkung
Text dt., teilw. franz.
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Nöstlinger, Christine <Konrad> / Übersetzung / Französisch
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-23289 Persistent Identifier (URN)
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 Das Werk ist frei verfügbar
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"Le môme en conserve": schlecht konserviert? [0.56 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Gegenstand dieser Arbeit ist die 1982 erschienene französische Übersetzung von Christine Nöstlingers Kinderroman ?Konrad oder Das Kind aus der Konservenbüchse?. Es wird von der Hypothese ausgegangen, dass sich der Übersetzer für eine tendenziell domestizierende Übersetzung entschieden hat und sein Lesepublikum nicht mit der österreichischen Kultur vertraut macht. Daraus resultierend wird angenommen, dass bestimmte Eigenheiten in Nöstlingers Stil, der u.a. von Wortneuschöpfungen und Austriazismen geprägt ist und sich an der gesprochenen Sprache orientiert, in der Übersetzung nicht oder nur in abgeschwächter Form erkennbar sind. Zunächst werden allgemeine Aspekte der Kinder- und Jugendliteratur erläutert, und es werden einige Definitionen des Begriffs der KJL diskutiert. Anschließend werden Probleme des kinderliterarischen Übersetzens behandelt. Daraufhin wird die Autorin vorgestellt, wobei auf ihren persönlichen und literarischen Werdegang sowie auf Sprache, Stil und Themenbereiche ihrer Kinder- und Jugendbücher im Detail eingegangen wird. Um Erklärungsansätze für die in der Hypothese angenommene Vorgehensweise des Übersetzers zu erhalten, wird danach das Zusammenspiel jener Faktoren untersucht, die die Übersetzungsprozesse des Romans steuerten. Die Basis für diese Rekonstruktion des französischen Übersetzungsfeldes bildet Pierre Bourdieus Feldtheorie. Um die Hypothese zu überprüfen, wird das Analysemodell der Culture Specific Items (CSI) nach Javier Franco Aixelá auf Textstellen aus dem Roman und seiner französischen Übersetzung angewandt. Durch die Analyse wird schließlich die Hypothese bestätigt: Der Übersetzer übersetzt durchgehend domestizierend und umgeht somit jeglichen Österreich-Bezug. Auch die Lebendigkeit, der Humor und die geschickt verpackte Gesellschaftskritik Nöstlingers sind in der Übersetzung nicht bzw. nur in abgeschwächter Form ersichtlich.

Zusammenfassung (Englisch)

This diploma thesis examines the French translation of Christine Nöstlinger?s children?s novel ?Konrad oder Das Kind aus der Konservenbüchse?, which was published in 1982. It is based on the hypothesis that the translator opted for a more or less domesticating translation instead of familiarising his audience with Austrian culture. Therefore, it is also assumed that certain characteristics of Nöstlinger?s style, which is influenced by neologisms and Austriacisms and is based on spoken language, can only partly or not at all be discerned in the French translation. The introductory chapter explores general aspects of children?s and young adults? literature and discusses several definitions of this term. Chapter 2 deals with problems that can arise when translating for children. In what follows, the author?s life and career as well as her language, style and the topics of her books for children and young adults are addressed. In order to obtain possible explanations for the translator?s way of proceeding, the factors influencing the translation processes are examined. This reconstruction of the French translation field is based on Pierre Bourdieu?s field theory. In order to prove the hypothesis, Javier Franco Aixelá?s analytical model of Culture Specific Items (CSI) is applied to analyse a series of passages of the novel and its French translation. Finally, the text analysis confirms the hypothesis: The translator broadly operates in a domesticating way and therefore avoids most references to Austria. Moreover, the vividness, humour and well-covered social criticism of Nöstlinger?s style are not obvious in the French translation.

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