Titelaufnahme

Titel
Die Einschätzung der sprachlichen Begabung von Kindern im Grundschulalter durch Lehrpersonen und Eltern im Vergleich mit einem Begabungstest / eingereicht von Katharina Heissenberger
Weitere Titel
Assessment of language talent of children at elementary-school age through teachers and parents in comparison to a talent test
Verfasser/ VerfasserinHeissenberger, Katharina
Begutachter / BegutachterinIberer Gunter ; Friehs Barbara
Erschienen2010
Umfang308 Bl. : Zsfassung + 1 CD-ROM ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Diss., 2010
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (GND)Grundschulkind / Sprachtest / Sprachbegabung / Grundschulkind / Sprachtest / Sprachbegabung / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-23214 Persistent Identifier (URN)
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Die Einschätzung der sprachlichen Begabung von Kindern im Grundschulalter durch Lehrpersonen und Eltern im Vergleich mit einem Begabungstest [3.52 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Arbeit behandelt und vernetzt 3 Aspekte der Begabungs- und Begabtenförderung: Konzepte der Begabung, Identifikation von Begabungen durch Lehrpersonen und Eltern und sprachliche Begabung. Als Grundlagen der Arbeit wurden Gardners (1985; 2002; 2005) Theorie der ?Multiplen Intelligenzen? und das Münchner Hochbegabungsmodell (Heller 1990; Heller 2000; Heller & Perleth 2007), gewählt, da diese mit einer mehrdimensionalen, dispositionsorientierten Begabungsdefinition korrespondieren. Die meisten Studien zur Diagnosekompetenz von Lehrpersonen und Eltern klammern eine Frage aus. Kaum (Wild 1991; Benka et al. 2005) werden Designs realisiert, die darauf abzielen, dass die erfragten Einschätzungen sowie die erhobenen Testergebnisse übereinstimmende Begabungskonstrukte abbilden. Studie 1 widmete sich der Frage, welche Effekte in Bezug auf die Veridikalität von Urteilen auftreten, wenn den Lehrpersonen der Kriteriumstest zur Kenntnis gebracht wird. Zudem wurden Veridikalität von Eltern- und Lehrereinschätzungen verglichen. Die Resultate ließen darauf schließen, dass Lehrpersonen nach Kenntnis des Tests zwar ?strengere? aber nicht unbedingt treffendere Einschätzungen tätigten. Es zeigte sich, dass die vor Kenntnis des Tests getroffene Einschätzung in höherem Ausmaß mit den Testleistungen übereinstimmt und einen besseren Prädiktor für die ?Testleistung? darstellt als die spätere. Beiden Formen der Lehrereinschätzung wurden höhere Veridikalität und Vorhersagekraft zugewiesen als der Elterneinschätzung. Die Resultate zeigten, dass die testbesten 5% seltener unterschätzt werden, wenn Mütter die Urteile treffen, und häufiger unterschätzt werden, wenn beide Elternteile urteilen. Im Rahmen der 2. interpretativen Studie wurde analysiert, auf welchen Konstrukten der sprachlichen Begabung die Lehrereinschätzungen basierten. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass sich Lehrpersonen eher vom Lehrplan als von theoretischen Konzepten, Checklisten oder Beobachtungsbögen beeinflussen ließen.

Zusammenfassung (Englisch)

This study addresses and links three aspects of encouraging outstanding talents and students with outstanding talents: "Concepts of Talent", "How Teachers and Parents can Identify Outstanding Talents" and "Language Talent". As a basis of this study, Gardners (1958; 2002 2005) theory of "multiple intelligencies" as well as the Munich Model for Outstanding Talents (Heller 1990; Heller 2000; Heller & Perieth 2007) have been chosen because they correspond with a multi-dimensional, disposition-oriented definition of talent. Most studies dealing with the diagnosis competence of teachers and parents ignore one essential question. It rarely happens that designs are realised that aim at depicting corresponding talent constructs in teacher and parent assessments as well as in test results. Study 1 dealt with the question which effects could be seen concerning the veridicality of teacher assessments if the teachers had learned about the criterion tests. Furthermore, the veridicality of parents and teacher assessments were compared. The study showed that the assessment made before knowing about the test showed higher correspondence with the test results and a better predictor for the criterion "test performance" than the assessment made afterwards. Both forms of teacher assessment were considered to have higher veridicality and predicability than the assessment of the parents. The results also showed that the best 5% were more rarely underestimated when it were the mothers who made the judgements and were more often underestimated when both parents made the assessment. In study 2 it was analyzed on which construct of language talent the assessment of the teachers was based. The results indicated that teachers are more often influenced by curriculum contents than by theoretical concepts, checklists or observation sheets.

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