Titelaufnahme

Titel
Wert- und Moralvorstellungen einer zukünftigen Pflegeperson
Weitere Titel
Wert- und Moralvorstellungen einer zukünftigen Pflegeperson
Verfasser/ VerfasserinKaiser, Margret
Begutachter / BegutachterinEgger, Rudolf
ErschienenGraz, 2017
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2017
Anmerkung
Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüft
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
DokumenttypMasterarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-116941 Persistent Identifier (URN)
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Wert- und Moralvorstellungen einer zukünftigen Pflegeperson [4.66 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Bei Beginn der Ausbildung im Bereich Gesundheits- und Krankenpflege ist es durchaus möglich, von idealistischen Vorstellungen geleitet zu sein. Durch diverse Praktika während der Ausbildung sehen zukünftige Pflegepersonen die Gesundheits- und Krankenpflege plötzlich aus einem anderen Blickwinkel. Die hierbei erlebten Wert- und Moralvorstellungen stehen nun nicht mehr im Einklang mit dem Erstverständnis. Die positiven Seiten der Gesundheits- und Krankenpflege wie erlebte Freude, Dankbarkeit, Anerkennung, Gemeinschaftlichkeit, interdisziplinäre Zusammenarbeit, ständige Möglichkeit des Wissenserwerbs, Flexibilität im Gebietswechsel aber auch die positiv erlebte Emotionsarbeit und noch vieles mehr werden nicht mehr wahrgenommen. Eine Folge daraus könnte das Beenden der Ausbildung beziehungsweise die Aufgabe des bereits ausgeübten Pflegeberufes sein.Dahingehend wurden 199 Auszubildende in den allgemeinen Gesundheits- und Krankenpflegschulen des Landesklinikums Neunkirchen und des Landesklinikums Wiener Neustadt sowie an der Schule für allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege und Kinder- und Jugendlichenpflege am Landesklinikum Graz, zu Wert- und Moralvorstellungen die Gesundheits- und Krankenpflege betreffend, befragt. Die Befragungen mit einem anonymisierten sowie teilstandardisierten Fragebogen erfolgten mittels Panel-Untersuchung im ersten und nochmalig im dritten Ausbildungsjahr. Ziel dieser explorativen Längsschnittstudie war die Beleuchtung der Fragestellung, ob zukünftige Pflegepersonen bereits bei Antritt der Ausbildung in ihren Wert- und Moralhaltungen hinsichtlich der Gesundheits- und Krankenpflege gefestigt sind oder ob sich durch die durchlebte dreijährige Ausbildung bei diesen etwas gravierend ändert.

Zusammenfassung (Englisch)

At the beginning of training in health care and nursing, it is quite possible to be guided by idealistic ideas. During the training, future nurses suddenly see health care and medical care from a different angle through various internships. The value and moral concepts now experienced are no longer in line with the initial understanding. The positive aspects of health care and nursing, such as joy, gratitude, recognition, community, interdisciplinary cooperation, constant opportunities for knowledge acquisition, flexibility in the area, but also positive emotions and much more, are no longer perceived. This could lead to quit the training or the already practiced nursing profession.199 trainees from the general health and nursing schools of the Neunkirchen National Hospital and the Wiener Neustadt Regional Hospital, as well as from the school for general health and nursing and child and adolescent care at the Landesklinikum Graz, were interviewed concerning their idea of morality as well as their values in the health care and nursing sector. The interviews were conducted in the first and repeated in the third year of training by means of an anonymous, partly standardized questionnaire. The aim of this exploratory longitudinal study was to determine whether future caregivers are already established in their values and moral attitudes in respect of health and medical care when entering the training, or whether they have changed during the three years of training.