Titelaufnahme

Titel
Brandursachenermittlung aus strafrechtlicher, kriminaltaktischer und kriminaltechnischer Sicht / vorgelegt von Herbert Fuik
Verfasser/ VerfasserinFuik, Herbert
Begutachter / BegutachterinSchmölzer Gabriele
Erschienen2010
Umfang69 Bl. : Zsfassung ; Ill., Kt.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2010
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Brandermittlung / Strafrecht / Kriminaltechnik / Kriminaltaktik / Österreich / Brandermittlung / Strafrecht / Kriminaltechnik / Kriminaltaktik / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-22951 Persistent Identifier (URN)
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Brandursachenermittlung aus strafrechtlicher, kriminaltaktischer und kriminaltechnischer Sicht [1.27 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

A B S T R A C TDie vorliegende Diplomarbeit beschäftigt sich mit der Brandursachenermittlung aus strafrechtlicher, kriminaltaktischer und kriminaltechnischer Sicht.Beim strafrechtlichen Teil wurden die Bestimmungen zur Brandkriminalität des siebenten Abschnittes des Besonderen Teiles des Österreichischen Strafgesetzbuches unter ?Gemeingefährliche strafbare Handlungen und strafbare Handlungen gegen die Umwelt? im Speziellen die Tatbestandsmerkmale der § 169 StGB (Brandstiftung) und § 170 StGB (Fahrlässige Herbeiführung einer Feuersbrunst) näher herausgearbeitet. Auch wurde die praktische Bedeutung der §§ 169 und 170 StGB, wie angezeigte Fälle für 2008 und 2009, die Aufklärungsquoten und die gerichtlichen Verurteilungen in Österreich erläutert. Weiters wurde versucht, eine Verbindung zwischen Theorie und Praxis herzustellen. Beim kriminaltaktischen Bereich wurden Begriffsdefinitionen im Zusammenhang mit Brandereignissen, die Brandentstehung und die verschiedenen Brandursachen (natürliche, technische, chemische, biologische und sonstige) bearbeitet. Die Methodik der Branduntersuchung, wie z.B. die kriminalistische Befragung von Auskunftspersonen, Feuerwehr, Verdächtigen udgl., das Eliminationsverfahren und der Einsatz des Brandspürmittelhundes wurden näher behandelt. Der kriminaltechnische Bereich befasst sich mit der Brandspurenuntersuchung im Labor, der Zusammenarbeit zwischen Kriminalpolizei und der Landesstelle für Brandverhütung Steiermark, dem Einsatz des Blitzortungssystems ALDIS (Austrian Lightning Detection and Information System), sowie dem Einsatz von Detektoren für die Suche nach Brandbeschleunigern. Auch in diesen Bereichen wurde versucht, eine Verknüpfung zwischen Theorie und Praxis herzustellen. Den Abschluss bildet eine kurze Zusammenfassung und eine Übersicht von Brandereignissen an Hand von Statistiken für das Bundesland Steiermark und Österreich.Herbert Fuik

Zusammenfassung (Englisch)

A B S T R A C TThis diploma thesis deals with fire inquest from penologic, criminal-tactics and criminal-technics point of view.In between the penologic part the regulations of chapter seven special part of the Austrian Penal Code (Österreichisches Strafgesetzbuch ? auch Criminal Code), dealing with fire-raising criminality, in particular those of paragraphs 169 (fire-raising) and 170 (fire-raising as an act of negligence) were focused by this thesis. Practical relevance regarding §§ 169 and 170, as there are reported cases in 2008 and 2009, clarified cases quota and convictions in Austria were also explicated. Further more the connection between praxis and theory was tried to be defined. This all should be done by practial examples, which were dealt by special criminal detectives of the Styrian Police Criminal Departement.In the criminal-tactics part definitions dealing with fire-incidents, the appearance of fires and the different basic causes of fire (as there are natural, technical, chemical, biological and others) were handled. The method of fire-fact-finding, e.g. report on witnesses, fire-brigade, suspects and so on, the elimination-process and fire-dog handling were focused.The criminal-technis part deals with traces of fire-incidents in the labour, the cooperation between criminal-police and the styrian Landesstelle für Brandverhütung, the Austrian Lightning Detection and Information System ALDIS and the use of detectors for the search of fire accelerants. In these categories it was also tried to find a connection between praxis and theory. Therefore pictures were used for a better understanding.Finally a short summary and an overview of fire-incidents is mapped by using statistics for Styria.Herbert Fuik